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1491
d) Sueton. ap. eumd. I. c.
e) Id. ibid.
Laelia Gens, f. Gens.
Laemonia Tribus, f. Tribus.
LAENA, E Gblaena. war ein Win-ter-Kleid, von Wolle, welches man überdie andern, sonderlich die Tunicam an-zog , sich damit gegen die Kälte zu schü-tzen a). Es vertrat die Stelle zwoerTogarum , weil es entweder von dop.pelt - dickem Tuche gemacht war, oderauch aus feinem Tuche und Futter be-stund b). Es war also eine Tracht al-lein der Männer, iedoch unter solchenauch der Könige c); der Bürgermeisterd); der Augurume); Der Flaminum f);besonders aber der Soldaten g), und warzwar von Wolle, als daher es auch denNahmen von lana haben soll H), jedochaber auch von Purpur i). Der Formnach war es viercckicht, und wurde mitSchnallen auf der Schulter befestigetk); allein auch an stat einer Matratze,darauf zu schlafen, gebraucht 1 ).
a) Ferrar. ap. Pitisc. in Chlaena.
b) Varro de L. L. lib. 1111 . c.30.
c) Plutarch in Nunta.
d) Cic. ap. Sigon. de ludie, lib. III.cap. 18-
e) Serv. ap. eumd. l.c.
. f) Cic. /. c.
g) Non. Cap. X 1 III. n.26.
h) Varr. /. c.
i) Virgil. ap. Non. I. C.
k) Cuper. ap. Pitisc. I. c.
l ) Homer. II. n. v. 6^4.
Laetoria Gens , |. Gens.
LAGANVMtBstt ein breites, doch
dünnes Gebackenes von SemmeLMeh-le, welches erst in Wasser aufgewellet,und sodennin Baum-Oel geröstet wur-de a). Es wurde auch was Pfeffer mitdarzu genommen, war aber doch nur einEssen für arme Leute b). Indessen wa-ren dergleichen Lagana auch unter denjüdischen Opfern üblich, die gemachtwurden, eben wie nur bemeldete, ohnedaß das Od in Form eines Crcutzesoder Griechischen x darauf gestrichenwurde c).
a) lüiot.lib.XX, c.2. & Hesych. in
AityctM'
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b) Horat. lib. I. Sät. 6. v. //;. ai {eum Vet, Schoi l.c.
c) Iken. Antiqu.Hebr. P. l.c.
LAGENA war ein Wein . Geschirr'
mit einem weiten Bauche und engen Habse, worinne der Wein avs dem Keller aufden Tisch getragen a), allein auch sonstaufbehalten wurde, da man sie dennum des ungetreuen Gesindes willen zuversiegeln pflegte b).
a) Bays. de Vase. &Stuck.Autiq.Conv.lib. III. c. 12. ap. Pitisc. /«Lagena.
b) Cic. ad Farn. lib. XVI. Epifi. 26.
LAMINA heißt ein Blech oderdünn geschlagenes Metall, dergleichenmachte man ehedem glüend, und legtees Leuten, die man durch die Tortur zurBckanntniß zwingen wolte, aufdieFüs.se oder andere Theile des Leibes, wel.ches eine empfindliche Pein gewesen seynsoll a). Wie denn daher die Christen inihren Verfolgungen mit dergleichen auchgepciniget wurden b). Von Bley leg.ten sich dergleichen Laminas , die Ringeru. d. g. Kampfer über die Gegend derNieren (iedoch nicht heiß.) damit ihnennicht etwan das fernen virile im Schla-fe entgehen, und sie dadurch geschwächtwerden möchten c). Nero legte sich der-gleichen auf die Brust, indem er darbeyauf dem Rücken lag, schriebe darbeyseine Gesänge her, und woltesich damiteine starcke Stimme zuwege bringen ä).Unter dem Bischöflichen Schmucke warehedem Lamina die Mütze, die wie 2Blatter vorn und hinten am Kopfe indie Höhe gieng, so Griechisch
folium, hieß e).
a) Cic. Verr. V. c. 63. Val. Max. lib. VI.cap. 8 - n. /.
b) Prudent. rt() ftp. Hymn. X. v. 0.
c) Plin. H. N. lib. XXXIII 1 . c. /8.
d) Suec. Ner. c. 20. & Plin. I. c.
e) Schurzfl. Antiqu. Ecclef Controv.XL h. 4.
LAMPADARII waren Bediente,welche den Stathaltern und anderengrossen Ministern auch bey Tage Wachs-Kertzen vortrugen, und das zwar sofern,als der Kayfer Bildnisse zugleich mit dar-bet) waren, da sonst die Ehre den Kay-fern eigen gewesen zu seyn, es das An-sehen bat a). Indessen hatten die Pa-
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