hatte man mit der Zeit zu Rom nichtniebr; sondern wenn einer das i/Jahrerreichet halte, wg er die Togam viri-lem an, und paslirte alsdcnn schon füreinen Mann mir; bis dahin aber sienoch ihre Paedagogos hatten, und beyden Schau-Spielen allein beysammesitzen mnsien b), dergleichen abgeson-decken Platz sie auch in den Theatris beyden Griechen hatten, so Ephebicum hießc), sonst aber als ihre besondere Göttindie Horam verehttten d), nach welcher
Zeit an deren Stelle die Hebe oder /#-ventus kam c).
a) Dion. Halic. lib.llll. c. 2.
b) Sueton. Aug. c. 44.
c) Alex. ab Alex. üb. V\ c. 16. adeum Tira quell. I. c.
d) Id. üb. 111. c. 22.
e) August. ap.Gytilü.Synt.X.p.tfp.1 V V E N T Ä, luuentas f. Innentus,
war die Göttin der Jugend, die sonstauch Hebe hieß. s. Lex. Mythol. inHebe.
K wurde den Calumniatoribus oderfalschen Anklägern an die Stirngebrannt, damit sie sich dergleichcnSchel-merey in Zukunft enthalten musten,kaust. Dig. XXXXVI 1 I. ad SCtumTurpil.
Kabus, Kab, s. Cabus.ka'aäoc, s. K*7»5,mr ein Maaßbey den Griechen, welches so viel ent-hielt, als eine Metreta , nehmlich 72Sextarios, oder ra Congios, derglei-chen sonst auch «Vp»?*«'* oderAmphora hieß.
Pollux lib.X. c. 20. (irPfeifF. Antiqu.
Cr. lib. II. c. 44. s Cadus.KAKHropfA war eine lniurie mitWetten. wofür einer aufdes BeleidigtenKlage 5oovrachmasStrafe geben muste.Pollux üb. X. c. 1.
KAKioric war ein übclesTracta-went, worüber bey der Obrigkeit dieWeiber wider ihre Männer, Kinder wi-der ihre Eltern, und Mündlinge widerihre Vormünder klagen kanten.
Pollux lib. X. c. 1.
KAKo'cKonoc war einer unterdenMünche», der Artung auf die an-dem gab, und sie strafte, wenn er wasdvles von ihnen gewahr wurde.
Pressn. Glas. Grac. in KaxoVxojr»?.kakotexnja war die Bestel-falscher Zeugen, wofür aber einerauch geziemend bestrafet werden kunte,wenn solches heraus kam.
Pollux lib.X. c.t.
A s M 0 N E ’ niBA, ^ E iN war ein'-Piti kleiner Jungen bey den Griechen,
wenn sie einen langen Stecken oder Rohrzwischen die Beine nahmen, und daraufritten a) , dergleichen man auch bey unsim Sommer noch täglich siehet. Ehe-
mahls aber that der König Agesilaus zuLaccdamon, unter seinen Kmdern der-gleichen wohl selbst mit, und, da einanderer darzu kam, bat er ihn solchesniemand j^u sagen, bis er auch Kinderbekäme b) , und mochte für einen Kö-nig, zumahl da er lahm darzu war, dieReuterey auch poßirlich gnung lassen,ob es wohl auch nicht viel ernsthaftergelassen haben mag, da der sonst weiseSocrates eben dergleichen that c). In-dessen hatten doch die Römischen Jun-gen eben dergleichen in Gewohnheit undwird es nicht eben an solchen, wohl abergeradelt - - - equitat e in arundine longeSi quem deleßet barbatum d).
a) Pollux lib. Villi, c. 7.
b) Plutarch. Agefil. c. 22.
c) Desprcz ad Horat. lib. 11 . Sat. 4.v. 248.
d) Horat. I. c.
Kalata Comitia, s. Comitia.
Kalatores, s. Calatores.
Kalendae, s. Calenda:.
KAKXACOC, Kayxucrof f Kfyxaras,
war ein Wurf mit den Cubis oder Wür-fein, allein, da der Nahme so viel alsaridus ober Jiccus heissen soll, mag ervermuthlich nicht der beste gewesen sinn,ob wohl sonst auch weiter von ihm nichtsbekannt ist.
Senfftleb. deAlea Vet. c VIIII. §. 8.
KAAA1L0A0L war auch ein Wurf
mit