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f ) Panuin. Reg. II. ap. Nardin. lib.
III. cap. p.
g) Nardin. /. c. cap. 7.
ISIACA war eine Priesterin derIsidis a), Wie
ISIACVS ein Priester solcherGöt.tin, welche sich, wie alle EgyptischePriester, die Haare und Augen-Brau-nen abjuscherren pflegten b), und beyihrem Gottesdienste schlugen ste sich mitaller Gewalt auf daS Hertz, die grosseBetrübniß der Isidis anzuzeigen, welchessie über den Verlust ihres Bruders, desOsiridis, hatten, und sich damit destoweher zu thun, nahmen sie Tann-Zapfenin die Fauste, womit aber der KayserCommoäu; sie sich so starckzu schlagenrwang, daß sie fast darüber crepirten.Wie er denn selbst auch dergleichen Isia-cum mit abgab; allein nur seine Nar.ren-Possen darbey trieb, und die elen-den Pfaffen vexirte, indem er sonderlichden Anubim tragen half, sich aber dar-bey bückte, damit das schwere Bild demvorhergehenden Pfaffen mit seinem Ge-sicht auf den Kopf fiel, und ihm alsonothwendig einen ziemlichen Tapps ge-ben muste c). Indessen nahmen sie dochin kurtzer Zeit zu Rom sehr überhand rda sie aber auch in ihren Tempeln aller-hand Leichtfertigkeiten begiengen d), wur-den sie A. V. 695 ingesamt durch einenSenatusconsultum ausgetrieben, undkamen besonders garstig weg, da sieGelegenheit gaben,daß ein frecher Putsch,der sonst ehrlichen Dame, der Paullin»,unter der Larve des Anubidi» genoß,weil sie ingesamt gecreutziget, ihr Tem-pel niedergerissen, und der Isis Statuain die Tiber geworfen wurde e). Siegierigen fast gantz weiß in Leinwand ge-kleidet f); trugen in den Händen «in Si-strum von Ertzt, Silber oder auch Gol-de, damit sie ein greulich Geklirr Mach.ten g); zumahl sie auch sonst noch vielSchellen oder Cymbeln um sich hattenh). Wie denn in gleichem Habite auchdie Isiaca aufzogen, und, da sie der Göt-tin ihren Dienst abstatte» wollen, schlie-fen sie in ro Nächten nicht bey ihrenMännern i), blieben alsdenn auch dieNacht über in dem Tempel der Göttin,da es denn eben nicht so erbar zugirng,
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als es wohl das Ansehen haben soltc I-)Hierbey machten sie früh um 1 Uhr denTempel auf, so Apertio hieß ; hernachgrüsseten oder betheten sie zur Göttm,so Salutatio oder Excitatio hieß; hxx,nach giengen sie den gantzen Tag bet.teln; um 8 Uhr kamen sie wieder heim;machten die Göttin zu rechte, und schloßsen den Tempel wieder zu, da sie dennzugleich früh und Abends der Göttinihre Lob-Lieder fangen, und d.reinpfif.fen I). So liederlich aber es auch beysolchem Dienste zugieng; dennoch soll ersich auch bis in Teutschland ausgebrei-tet haben m), als wohin selbst auch dieIsis zu dem Könige Gambriuio gekom-men, und, da sie ungefehr daö Kornunter dem Grase stehen gesehen, ihm ge-zeiget haben soll, wie man es säen ernd«ten, mahlen, und zu Brodte bereiten kön-ne n). Wie denn auch eben von ihr dieOerter Jsenberg, Lisenberg, Eisleber»u. a. den Nahmen haben sollen 0).
a) Salmaf adLamprid. Heliog. c. 7.
b) Artemidor. lib. /. c. 23. & Salmaf.ad Lamprid. Cotumod. c. p.
c) Lamprid. /. c.
d) Iuuenal. Sät. VI. v. 48p.
e) Iofeph.
f) Claudian. Consul. Honor. ////. v.P 73 - Suet. Othon. c. 12.
g) Tibuli, lib. I. Elcg. 3. v. 2p. Ouid.Amor. lib. IU. Eleg. 8. 1 . c.
h) Kipping. Antiqu. Rom. lib. I. c. p.§ a.
i) Propert. lib. II. Elcg. 23. Tibuli.I. c. v. 27.
k) Ouid. de Arte lib. I. Martial. lib.XI. Epigr. 48. Iuuenal. Sät. VI.
v. 4ß0.
l ) Scalig. ad Tibuli. I. c. versas.
m) Tac. de Mor. Germ. c. p.
n) Sched. de Diis Germ. SyngramniI. c. p. p. m. 226.
6) Althamer. ad Tac. I. c.
ISIS, vornehmste Göttin der EayP-ter, welche den Menschen zuerst Gesetzegegeben und sonderlich gewiesen habensoll, wie das Getrcyde zu bauen sey,s. Lex. Mytbol. in Isis.
Isis Athenedoria befand sich JU RvMin der Xll. Region der Stadt a), undwar, nach einigen, ein Tempel der Isi-dis