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dennoch die Scrib® oder Schriftqelehr-ten der Dinge noch so viel darzu erdich.ter, daß, da die Priester über alles ur-theilen musten, solches eine der aller,schwersten ihrer Verrichtungen war h).
a) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. II.cap. f. §. p.
b) Id. ibid. §. 70 .
c) Id- /. c. §. 7/.
d) Id. §. 72 .
e) Id. §. /3.
f) Iken. Antiqu. Hebr. P, I. cap. 18.
g) Id ibid. §. 23.
h) Reland. /. c. §. p.
IMPERATOR heißt zwar inge-
mein ein ieder, der eine Armee en chefcommandjret, und sonst auch Dux, Grie-chisch aber crg*myls, item y.y.ud* ge-nannt wird a). Hingegen bekam einerdiesen Nahmen besonders, wenn er eineglückliche Action gehabt, und darinnebis 10000 ordentliche Feinde erlegethatte, da ihn denn seine Armee hernachdafür ausrieff b), worauf sie sich dennselbst, und auch von andern also geschrie-ben und titulirt wurden, z. E. CiceroImperator , Lentulo Imperatori. Un-terdessen hatte ein Feld-Herr oder Im-peraror auch in der gemeinen Bedeutungdas Commando über die gantze Armee,mithin sowohl über Römer, als Bunds-genostcn, und zugleich duäum , da erselbst commandirte, und auspicia , da erandern Officieren befehlen kunte, wassie thun soffen, wovon letzteres denNahmen daher hat, daß ehe er zu Feldegieng, die Auspicia und gehörige Opfererst verrichtet wurden c). Daher auchauspicium oft so viel, als das Comman-do selbst, heißt, weil beyde nothwendigbeysamme waren, oder doch seyn soltend). Zu Behauptung seiner Hoheit hat-te er seine Lictores mit den Fascibus,die darbey denn in ihren Paludamentisgiengen e), Wie er denn selbst dcrglei-chen von Purpur und Golde trug s).Er zog anbey bey Trompeten - Schalleaus der Stadt g); war aber denn ordent-lich ein Bürgermeister h), und, da derKriege mehr, als 2 waren, auch ei»kr-etdr i); und funsc er einen Ausschußpon Leuten machen, so er braucht«, Con*
tributio« ausschreiben, im Kriege un-ternehmen , was ihm gut deuchreke, auchRömische Blüger, sofern sie unter sei-nem Commando gehörctcn, ihren Ver-brechen nach am Leben strafen i jedochhatte er in der Stadt selbst niemandeetwas zu befehlen, und so bald er wie-der zum Thore einritt, war sein Com-mando aus k). Welches aber dennunter den Kaysern hernach in vielen goranders gehalten wurde. Indessen/daman sich lange genug berathschlaget hat-te, was man diesen eigentlich für einenTitel oder Nahmen geben feite, wurdeendlich eben der Nahme Imperator be-liebet. Daher man in derHistoriewvhlzu unterscheiden hat, wenn solches Worteinen General oder Feld-Herrn, undwenn es einen Layser bedeutet. C-e-sar bekam solchen zuerst von dem RatheI), und, da Augustus Pontifex Maxi-mus darzu wurde m), wie auch Tribu-nus plebis perpetuus n), bekam er da-mit die höchste Gewalt in die Hände,daß es ihm leicht wurde, sich vollendzum absoluten Herrn der zu Bürenhöu.tern gewordenen vormahls so schreckli-chen Eisen - Fresser zu machen.
a) Cic. de Orat. lib. I. c. 48.
b) Appian. lib. II.
c) Cic. de Diuin. lib. II. c. $6. & deN. D. lib. II. c. 3.
d) Tac. Annal. lib. III. c. ip,
e) Sil. Ital. lib. V 1 III. v.420.
f) Iiidor. lib.XVHII. c.24.
g) Varr. de L. L. lib. VI. c.3.
h) Sigon. de lur. am. Prouinc. lib. III.cap *8-
i) id. ibid. c. p.
k) Sigon l. c. lib- II. c. 7. sf lib. III.c. 6. Poeschel. ad Polyb. c. /. §. 12.
l ) Sueton. Cas. c. j6.
m) Id. Aug. c. 31.
n) Dio lib. LIIl.
IMPERIVM war eigentlich dasCommando im Kriege, welches einem
Dictatori, Consuli, Praetori, Proconsuli,Propraetori ober aud) Quaestori üon bentVolcke in Comitiis curiatis aufgetragenwurde a), und, da dieses geschehen war,Imperium iujhm hieß b). Jedoch mu-sten die Comitia auch Mit behörigen Au,seieüs gehalten worden seyn c). Hatte
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