I A N
t.
rf,
f.
#4’*
® fift ^
'W&v-
idlt ttatk
tutiitmrittet, taui taro«rfjisdtti f»t*« te
fGijiJWitti r i(i<“fbn t!t
ai
M.M«
kmM* 1£):; )?i ifltt0v, »M
JjrslllWM(otiff iti fff'SttoWf
illl.DifU
tir.P-II^
ijrty I A N
rechnen. Er hatte den Nahmen vondem Inno, der ehemahls eine Stadt dar.auf erbauet haben soll b), wiewohl an-dcre den Nahmen auch von lanua her-führen, weil man über denselben inEtrurien, als durch eine Thüre gegangensey. Jctzo heist er Mons aureus , undItaliänisch Montorio, von dem güldenenoder gelben Sande desselben d). Vonihm kan man am besten die Stadt Romübersehen e); ist aber nur zum Theil mitzu solcher gezogen, nehmlich von derPorta di S. Spirito, bis an die Kirchedi Pietro Montorio , und von dar wiederbis an die Porta Torrioni f). Es zogihn bereits Anen; Aäarrius mit zurStadt, nicht, daß er den Platz nöthiggehabt hätte; sondern, daß ihn nicht einFeind einnehmen, und sich dessen widerdie Stadt bedienen möchte g). Wie erdenn auch eine Besatzung dabin legete,damit insonderheit die Schiffahrt aufder Tiber wider die Hetrurier gesichertseyn möchte, und hicng solchen durchden Pontem Sublicium mit der übrigenStadt zusamme Ir). Wie er ihn dennauch mit den Einwohnern der Stadtkollrori! undTellense besctzctc, nachherZeit musten ebenfalls die von Velitriszum Theil dahin, ingleichen ein Theil derCampanier, die sich auf des HannibalsSeite geschlagen hatten. Wie denn nichtweniger die Jüden vor der Zerstörungder Stadt Jerusalem hiesclbst wohneten,da im übrigen der geringste Pöbel, alsdie Sänften-und Todten-Träger, Ger.der, Schwefcl-Händlcr u.d.g. ihn vol-lend besetzten i).
g) Panuin. apud Pitisc. in Ianicu-lum.
b) Virg. Am. lib. VIII. v.333.
c) Festus in Isniculum.
d) Franzin. Rotn. antic. fig. c.jo.
e) Martial. lib. ////. tpigr. 64. v.j.
f) Franzin. I. c. cap. p.
g) Liv. lib. I. c 33.
h) Dion. Halle. lib.III. c.q.
i) Bornch. Antiqu. Fac. V. R. c. iß.§ '•
IANITORES waren Knechte beyden Römern, welche auf die ThürenAchtung geben musten, welches sie dennthaten bald stehend a), Md sitzend b),
13 <?6
bald liegend c), wobey sie doch ihre ei«qene Zelle oder Hütte hatten, worinnesie sich aufhielten d); allein auch mit ei-ner Kette beleget waren e). Sie liessenaber denn niemand ins Haus, der ihnenverdächtig war, daher sie auch ein Rohroder Prügel bey der Hand hatten, un-gestüme Leute damit abzuhalten 5).Auch gaben sie Acht auf das Feuer, soden Laribus zu Ehren in dem Atriobrannte, und verrichteten allerhand an-dere geringe Dienste mehr g). Indes-sen versahen solchen Dienst auch wohlnur Weiber, und zwar alte b), auch beyden Griechen i); bey den Jüden aberMägde k), wobey sie auch wohl einenweltlichen Hund mit zu ihrem Beystandhatten I).
a) Perron, c. 28.
b) Tibull. lib.l ELi. v.33.
c) Appul. apttd Pitisc. in Ianitores.
d) Varr de R. R. lib. I. c. 13.
e) Ouid. Amor. lib I. EI. 6. v.i stf 23.
f) Senec. de Constant, c. Perron.c.94.
g) Pignor. stf Sagittar. apud Pitisc./. c.
h) Plant. Curcttl. AcI.I. Sc./. v.yß.Tibull. lib. I. EI. 7. v. qö.
i) Eurip Hec. AB.t. V.J93.
k) Io. XVIII, 17.
l ) Perron, c. 3p.
I A N V A ist der Eingang zu einemHause, dergleichen unter dem Schutzedes lani stund, der daher auch mir einemSchlüssel gebildet wird a), wiewohl dochauch unter dem 8aturno die Häuser kei-ne Flügel davor gehabt haben sollen b),so aber erdichtet ist. Arme machten diesevon gemeinen und schlechten Holtze;reiche aber von Cedcrn-Holtze, wie manmuthmasset, weil solches Holtz wederwurmstichig wird, noch faulet, noch auf.reist c); oder doch von Cyprcssen d);oder von Jlmen e); oder von Eikron-Holtze s); oder von Ahorn g); oder vonEichen h); oder von Eisen i); oder vonErtzte sowohl an Privat.Hausern, als anTempeln k); oder auch an beyden vonElfenbeine 1); oder von Golde, doch so,daß sie damit überzogen waren, wie andem Tempel des Iouis Capitolini, dasaber Stilico wieder abnahm m); wobey
sie