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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1345-1346
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ä) Censorin. de Die Natal. e. 23. n. 6.

e) Plin. I. c. cap. 60.

f) Varro ap. eumd. l.c.

g) Plaut. ap. Geli. lib. III. c.3.

h) Plin. l.c. cap. vlt. Voff! l.c. § 7 -

i) Plin. I. c. lib. XXXVI. c. /0. Ful-vius ap. Nardin. lib. VI. c. 6. Do-nat. de V. R. lib. III. c. j6.

HORREA waren zu Rom Maga-zine oder Proviant-Häuser, worinneman nicht nur Getreyde ; sondern auchandere Dinge, Pfänder u. d. g. als be-sonders sichern Orten aufhub a). Wiedenn das ihrige alle dahin bringen kun-ten, die bey sich keine Gelegenheit hatlen, es zu verwahren b). Es befandensich deren unterschiedene in allen Regio-nen der Stadt, und zehlete man ihrerziz, nehmlich in der I. Region 14, in derII. 24, in der IN. >8, in der 1111 . i8,inder V. 2;, in der VI. 18, in der VII. 25,in der Vlll. 15, in der V 11 II. 22, in derX 48, in der XI. 16, in der XII. 26, inder XIII. 26, und in der X 11 II. 22 c).Und hatten sie meist von ihren Erbau-ern auch ihre Nahmen. Massen dennalso bekannt waren die Horrea Aniceti,Domitiani, Galbi ana, Germaniciana,Sempronia , Vargonteii und andere d).

a) L. 8 . C. de pignor. a(i.

b) Lamprid. Alex. c. 3g.

c) P. Victor ap. Nardin . fttis locis.

d) Panciroll. Defiript. V. R. ap. Pi-tisc. b. t.

HORTA war eine Göttin, foderjungen Leute Gemüther zu dem Gutenanhalten solte. s. Lex. Mytbul. in Horta.

HORTI, Gärten, waren bey denJaden gar gemein, und wurden entwe-der von den Herren selbst, oder von an-dern, gegen einen Theil der Früchte, oderauch fürs Lohn, gebauet a). Sie hat-ten darinne ihre Brunnen b), oder an-dere Arten der Wässerungen c), wobeysie in ihre Beete oder Qvartire eingethei-let waren d). An Gewächsen hatten siein denselben Blumen, Küchen-Gewäch-se, Bäume, und auch manche Arten derWürtze e); jedoch durften sie auch nichtzwcyerley Gewächse unter einander säenf)» obwohl manche darbey auch blos-se Lust-Garten waren, auf welche dieKönige, und andere grosse und reiche

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Leute viel hielten, g). Wogegen wie-derum manche Garten auch nur zu die.ser oder jener Art der Gewächse genom.men wurden, als zu Rostn h), zuKürb-sen i) u. s. f. Von Bäumen aber liebe-ten sie besonders Acpfel-Bäume, Citron-Bäume, Granat-Bäume, Palmen,Fei«gen-Baume, Oel- Bäume. Nuß -Bäu-me k), welche sie aus den Kernen, oderEinlegern, oder Ausschüßlingen zogen,sie anbey Pröpsten, oder auch absänge-ten 1); doch nicht zweyerley auf einenStamm bringen durften m). Sietün-getcn solche auch, oder umgruben sie n);setzten Hüter darein,die ihreHüttcn oderWacht-Häuser hatten 0), und, da dieFrüchte reiff waren, sammleten sie die-selbe mit grossen Freuden ein p). Undob dergleichen sonst wohl auch in denStädten, nach deren Gelegenheit, seynmochten ; so wurde doch zu Jerusalemkeiner gelitten g), und solches zwar, weilsolche getüngck werden musten, derglei-chen Uneinigkeit aber in Jerusalem nichtgeduldet wurde r) ; wogegen sie ander-weits auch wohl selbst ihre Gräber mitin denselben hatten.

a) Iken. Antiqu. Hebr. P. III. c. so.

§. 22-2f.

b) Cant. ////, /(.

c) Ief LVIII, //. Sirach. XXI1II,

40. 4s.

d) Ezech. XVII, ->.

e) Cant. VI, /.

£) Lev XVIII, /g, Iken. t. c. §. 28.

g) Id. §. 2 9.

h) Id. §. 30.

i) Ies /, 8 .

k) Ezech. XXXI, 9. Iken. /. c. §. $/.

l) Rom. XI, ij - ig.

m) Lev. I. c.

n) Luc. XIII, 8. Io. XV, 2.

o) Ies /. c. v. t.

p) Iken. I. c. §. 36.

q) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. II.

c. i. § /3. Vid. (£r Hierosolyma.

r) 2 Reg. XXI, äö. Io. XVIII, 41.

Die Römer waren nicht minder gros-se Liebhaber davon, und begriffen unterdem Nahmen der Hortorum , oder Gärsten, auch wohl gantze Land«Güther a),wenigstens grosse Fluren der fruchtbar-sten Gegenden, mit den schönsten Brun-

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