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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1181-1182
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WslflTefe h). Ob sie übrigens Fecialesoder Fetiales zu schreiben, macht nichtyiel aus. Wenigstens hiessen sie dieGriechen auch q>nn£x*f.

a) Varr. de L. L. lib.IIII. c.13. Cic.deLegg. lib.ll. c.p. Liv. lib. XXXVI.c-i-

*>) Dion.Hal. lib.ll. c.s.

c) Varr. apud Non. Cap. XII. n. 4t.Rodn. lib. III. c. 21. Alex. ab Alex.lib. V. c.j.

d) Dion. Halic. l.c.

•) Liv. lib.l. c.p.

f) Dom. Flocc. de Potest. Pop. Rom.

lib.l. c.p. Kipping. Antiqu. Rom.libr. I. cap. i2. /s. Rodn. lib. III.

cap. 2i. Bellus Rom. restit. lib.ll.eap. 13.

g) Liv. libr.I. c.24. Vid. Pater Pa-tratus.

h) Panuin. & Gruch. ap. Pitisc. inFeciales.

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lieren selten, dergleichen AnlegungInfibulatio hieß g); wogegen aber geilesWeibsen auch um desto begieriger nachdergleichen infibularis waren b ), diedenn auch, weil sie bey diesen mehr, alsmit ihren Singen in den Comoedimund sonst verdienen kunten, diese fibula*auch willig wegthaten i).

a) Cxs. dc B.G. lib. IIII. c.ij. Victr,lib. I. c. 5.

b) Pitisc. h. t.

c) liidor. lib.XXVIIIl. c.p.

d) Aelian. H. V. lib.l. c.ig.

e) Ferrar. de Re vest. libr. II. cap. ij.Casal. & alii ap. Pitisc. in Fibufeivestiaria: Dempster. ad Rostn,lib. V. c.31.

f) Plin. H. N. lib. XXXIII. c.3. Liv.'lib.XXXVlIlI. c.3,.

g) Ceis libr. VII. cap. 23. Martial.libr. XII. Epigr. 8t. Plin. H. N.libr.XXXIIl.12.

F I B V L A E, waren allerhand Artenbey den Alten. Im Bauwesen hieß eseine Klammer, womit 2 Steine oderHöltzer zusamme gehalten wurden a).w An den Kleidern aber, was wir ietzo ei-ch» ne Schnalle heissen, mit dergleichen

’fe man ehedem sonderlich die Togas auf

#*£ der lincken Achsel zusamme schnallet«M b), wiewohl die Frauen mit dergleichenjh»' auch ihre Kleider vorn auf der Brust,

mbi die Männer aber auch die Pallia und

Degen-Gehencke zusamme fügten c).Alsosschnallete man auch die Ermel an die,«lß den Tunicis von der Achsel an bis anM Hände mit dergleichen zu, daher ihrerM,k eine gantze Reihe nach einander kamen0- d). Sie waren aber mancherley so wohl

Lge von Gestalt als Materie, als dort rund,viereckigt, wie Pferde, Böget, Delphine,Ji Schnecken, Schlangen u.f.f. gestalt;hier aber bald von Silber, bald vonGolde, bald aber auch nur von Ertzte** j e). Und wurden dergleichen unter an«dem auch den Soldaten mit als eineBelohnung ihrer Tapferkeit, und mithinals ein Ehren-Zeichen gegeben f). Al«4 ., lein eine gantz besondere Art derselben:i®' war es auch, welche man den jungenttK Putschen und Sängern wohin anmach«ke, daß sie sich nicht zum Fraucn-Volcke$ finden und ihre Stimme darüber ver-

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h) luuenal. Sät. VI. v. 73.

i) Martial. lib. XI 1 II. Epigr. 213.FICTILIA, irdene Geschirre, wa-ren ehedem nicht nur bey armen und ge«ringen Leuten im Gebrauche a), sondernauch bey vornehmen, als selbst den Rö«mischen Bürgermeistern b) und Königenc), und auch selbst bey den Opfern derGötter ä).

a) Tibull. lib.l. El.i. v.31.

b) Val.Max. lib.IIII. c. 3 .n. 7 .

c) Aulon. Epigr. VIII. v. 1.

d) Senec . Epift.03. Cic. Paradox. I.Dempster. ad Rostn. lib. V. c.30.

Ficus Nauia war ein Feigen-Baum,welchen der König Tarquinius Priscusin dem Comitio zu Rom dahin pflan«tzenließ, wo der Wahrsager, AcciusNauius, mit einem Scheer-Messer einenWetz-Stein zerschnitte, von dem manhernach vorgab und glaubet«, daß, solange er bleiben würde, so lange werdeauch die Stadt Rom stehen.

Festus in Nauia. Nardin. libr. V.cap. 3.

Ficus Ruminalis war ein Feigen«Baum am MontePalatino, unter welchenRomulus und Remus , mit der Wölfin,gefunden wurden a). Er stund auf die840 Jahr, ehe er eingicng, welches aberhernach auch desto mehr für eine un«

, glück«