1111
FAß
1122
5 *;,
lü.Hp.
< u<
Hnt«,
Mrfoi
fOljts.
& Axt
lldiiW;. ft ff
na sä,,
MÄiür
«SMJ»
ln»a«ri{dsto> ■«ua rtijjta B"«H!»
r,B?Vmi ■iMellt«
t0,*
S»#w
pis'
0
rfl*
0™
flÄ
1121 r A ö
ten c). Und Orpheus hat gemeinet, eSsey einerley, ob man Bohnen esse, oderseiner Eltern Köpfe ä). Allein, danicht zu glauben, daß diese Leute sich sotolle Zeug von den eigentlichen Bohnensollen haben träumen lassen : also suchtman einen andern Verstand ihrer Redenin dem Worte «t/*,«.« zu finden, welchessowohl eine Lohne, als auch einenTesticulum eines Thiers bedeutet, woherdenn endlich allerhand Grillen erdachtwerden können. Sonst hielte man sieauch für eine Speise der Cernurum oderPolter-Geister, und um diese zu besanf-tigcn und aus dem Hause zu bringen,pflegte man ihnen dergleichen zu gewissenZeiten und mit besondern Cerimonien vor-zuwerfen e). Daher sie auch der Fla-men Dialis weder anrühren, noch auchnur nennen durfte, als etwas, so dieTodten angehe 5 ), welches die Römervon den Egyptern angenommen hatten8). Sonst war Faba Aegyptia vermuth-lich ein gantz anderes Gewächs, als un-sere Bohnen, von dem man die Blumenzu Kröntzen, die Früchte zum Essen, unddie Wuryeln zu besondern Suppen oderBrühen nahm h). Fabafrtfa fjinge:gen war, die man ohne Schalen aß, wieConcha mit den Schalen 1 ) i Faba re-sriua aber, welche man Austrieb caulavom Felde mit heim nahm , und daherresriua so Viel ist, als referitta Vonresero k).
a) Plin. H.N. lib.XVlll. c.n. Iiidor.lib. XVII. c. 4.
b) Bulenger. de Conuiv. üb. II. c. 24.
Pitise. in Faba.
c) Horat. lib. II. Sät. 6. v. 63. Gyrald.Symb. Pytbag. cap. p. Torrent, adHorat. l.c.
d) Didym. Clem. Alex. ap. Pi-tifc. l.c.
e) Varro apud Non. Cap. II. n.f/3.Festus in Faba; Ouid Fast. V. 12.43$.
f) Gell. lib.X c.i$. Festus l.c.
g) Herodot. lib. II. c.37.
h) Bulenger. /. c. cap. yp.
i) Non. Cap. I. n.g.
k) Plin. l.c. Festus in Faba refiiuajVolT Etymol. in Faba.
Fabia Gens, s. Gens.
Fabia Lex, f. Lex.
FAß
Fabia Tribus, f. Tribus.
FABRICAE waren eigentlich alleSchmieden u. d. g. Werckstätte, beson-ders aber doch die Waffen-Schmiedena), in deren einer man aber diese Art derWaffen machte, in der andern wiederandere. In denen zu Antiochia, Caeia-rea in Cappadocim, unD jU Nicomediamachte man Harnische; in der zu Ire-nopoli Spieße; in der zu EdefTi, Da-masco, Hadrianopel, Martianopei, undNicomedia Schilde u. s. w. wie dennderen ingcsamt sich 15 im OrientalischenReiche befanden, als 5 in Oriente, rin Asta, 3 in Ponto , 2 in Thrscim,und 4 in Illyrien b). Im Occidentali-schen Reiche aber befanden sich deren 19,als 6 in Italien; 8 in Gallien, und 5in Illyrien, und zwar verfertigte manzu Ticino Bogen; zu Antun und Man-tua Pantzer; zu Concordia Pfeile; zuCremona, Lorch, Sirmio, Sueffon, undVerona Schilde; zu ArmenS, Eucca undReims Degen u. s. f. c). Die so darin-ne arbeiteten, hießen Fabricenses d),und musten allerdings freye Leute fern;da sie aber auch einmahl in eine Fabricaufgenommen worden, musten sie undihre Kinder beständig darinne bleiben,bekamen auch daher ein Stigma aufden Arm, da, bey man sie kenne» kuntee). Da auch einer entlieff, musten dieandern davor stehen, und siel eines Ver-mögen, der ohne Erben staib dem Cor-pori anheim f). Hievor aber hartensie auch die Freyheit von aller Einqvar-tirung, und stunden vor keinem Gerichte,als des Magistri Officiorum g).
a) C*s de B. C. lib. I. c. 34,
b) Panciroll. Noth. Dign. Imp. Orient,c. 67.71. Bergier. & Stevvech. ap.Pitisc. b. t.
c) Panciroll. Noth. Dign. Imp.Occid.cap. 30.31.32. Guther. & Stevvech.ap. Pitisc. /. c.
d) L. /. sf tot. tit. C. de Fabricetis
e) L. ?. /. i ure l. vlt. Cud. eod. tit. deFabricens.
f) Nouell. Theod. 13. & alii apudPitisc. I. c.
g) L. pen. C. de Fabricens.
Fabricia Gens, f. Gens.
Fabrinia Gens, s. Gens.
Nn Fabulae
€
1
i
i.D ist 1
/fujl
'. 9 W
m
f
■vV
■üli '
N
»I