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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1117-1118
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dem er sonst in einer Stadt der Bundes.Genossen oder sonst bleiben,wo er wolle k),auch von seinem Vermögen ihm, wenn esschon consiscirt wurde, dennoch wohl«her ein 5000000 Sestertien, oder über156000 Thaler ju seinem Unterhalte ge-lassen I). Jedoch aber wurde es auchwohl so weit eingeschrenckt, daß einernur 20 Knechte oder Freygelassene und.500000 Sestertien oder 25625 ThalerInhalten durfte m).

a) Exod. XXI, 13. Sigon. de Rep.Hebr. hbr. VI. cap. 8. & ad eumNicolai l.c.

b) Vid. Ostracisinu».

t) Cic. pro Ceecin. cap. 34. Sigon, dtludic. lib.il. c.3.

d) Cic /. c. cap. 33.

«) Id. pro Domo c. /*.

f) Id. l.c. cap. 3/.

g) Sigon. l c.

h) Liv. apud Sigon. /. (. libr. III.

cap. 14.

i) Id. l.c.

k) Polyb. lib. VI. c. 12.

l) Tac. Annal. libr. III. cap./7. XII.c. 22. Senec ad Helv c. /2.

*n) D'o libr. LVI. apud Pitisc. inExsules.

EXTA, Sie Eingeweide, wareninsonderheit das Gehiin, die Zunge, dasHertz, die Leber, die Miltz, die Lunge,der Magen, und die beyden Nieren a),welche die Extispices sowohl einzeln,als ingesamt betrachteten, wenn fie dar-aus etwas von künftigen Dingen sagenWolken b). Waren nun solch« frisch,gesund und ohne allen Mangel, hieß es,daß sie alles Gute bedeuteten; wo nicht,so schloß man auf das Wiederspjel c);fehlete ein und das andere gar, hieß esvollend was unglückliches. Wie abersolches zugehen können, hat man aller-hand Gedancken gehabt, und habenmanche lieber glauben wollen der Teu-fel habe fie entführet; allein wahrschein-licher ist es wohl, daß es die Pfaffenoder Opfer-Schlüchter gethan haben d).Da fie geopfert wurden, kochte man sieerst gar, hernach nur halb e), und, wennfie völlig zu recht« gemacht waren, zün-dete man erst das Feuer an, darzu abersuch Holtz genommen wurde, wie es ie-

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dem der Götter gewidmet war 5 ).Man trug sie alsdenn in flachen Schüf-seln auf den Altar g), und das hieß

Exta Diis dare h ), reddere i), porri-cere k). Jmmittelst durchsahen undsuchten die Extispices alles auf das ge-naueste, öffneten daher dieselben, oderschnitten sie auf, welches die Lateinerfifficulart hiessen I). Hierbey warenselbige

a) Schol. vet. ad Martian. CapeH.apud Pitisc. b. t. Alex. ab Alex.lib. V. c. 2j.

b) Artemidor. lib. III. c. 67.

c) Lucan. lib. 1 . v. 617.

ö) Casaub, ad Athm. libr.VIllt.cap 6.

e) Arnob. lib. II. ap. Pitisc. h.t.

f) Virg. Aen. libr. III. v. 403. Ouid;Triß. lib. V. Eleg. 6. v.4.

g) Virg. Am. lib. XII. v.2/4.

h) Liv. lib. XXIU. c.24.

i) Virg. Georg. lib. II. v. /04.

k) Macrob. Sät. libr. III. c. 2. Struv.Atttiqu. Rom. c. ,0. p. 47p.

l ) Appul. de Deo Socrat. GlofT Ist«dor. &c. ap. Pitisc. l.c.

Exta adiutoria , die etwas gewisse-anzeigeten, als daß einem eine Gefahrvon Feuer, Gifte u.d.g. bevorstehe.

Pest. in Muta.

Exta arguta , die klare und deutlicheMerckmahle hakten.

Bulenger. de Sort. c. 7. Saubert. dtSacrif. c. 20.

Exta aulkoqua , welche in Töpfen ge-kocht wurden.

Eestus itt Aulas.

Exta bona , wenn sie frisch, gantz,von guter Farbe und sonst ohne allenFehler waren, daher auch alles gutevorzubedeuten oder anzuzeigen geglau-bet wurden.

Cic. de Dit'.in. lib. I. c. 3g.

Exta cliuia , welche anzeiget«!,, daßman etwas nicht thun solle.

Saubert. de Sacrif c. 20 ,

Exta lustralia , die sonderlich fettwaren, als von einem baue lußrali oder5 jaorigen Ochsen.

Stat. Tbeb. lib. /. v. 303. Bulenger.de Sort. e. 6.

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