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unter den Christlichen Kaylern die Cam-mer-Herren Eunuch, hiesse», hat mandamit mehr auf ihren Nahmen von'xv-mi, cubile , und «X« , curo , gesehen, alsdaß sie etwan wirckliche Verschnittene ge-wesen waren, davon derOber-Cammer-Herr auch oder aucfjM/y*«
T8 wit>i»rlx fv>5%i>{ hieß i).
a) Claudian. Carm.XVlI. v. 08 .
b) Id. ibid. v. /os.
c) Terent. Eunuch. AB. III. Sc. f.v. 47.
d) Vid, Flabellum.
e) Iuuenal. Sät. VI. v. 366. Philostr.Apollon. Tyan, lib. I. c. //. (j 23. Ba-filius M. Arnobius, alii «p.Pfeiff.Antiqu. Gr. lib. II. c. 77.
f) Martial. lib. VI Epigr. 2. L. j. deEunuch. I. 4. C. tit. 42. $c. apudPfeiff. /. c.
g) Lamprid. Alex.Sev. cap.66. adeum Salmas /. c. Guther. de Off.Dom. Aug. lib. III c. 2 q.
h) Lamprid. ap. Pitisc. h.t.
i) Fresn. Gloff. hat. in Eunuchus.
EVOCATI waren bey den Rö-mern Leute zu Pferde und Fusse, vonBürgern und BundSgenossen, welche be-reirs ihre erfoderten Feld-Züge gethanhatten a), mithin nicht schuldig waren,weiter mit in den Krieg zu gehen, ieden-noch aber auf Bitte eines Feld-Herrn,oder auch aus Liebe zu ihm wieder mitgieirgen, und, weil man sich auf sie, alsalte und versuchte Leute, vor andern ver-lassen kunte, auch vor andern wieder inEhren gehalten wurden. Sie wurdenalso nicht mit untcr die Legionen ge-steckt , sondern machten ein Corpo allei-ne aus, das auch seine eigene Fahne hat-te, und sie daher oftmahls auch Vexil-lum veteranorum , oder Mich VexillariiLegionum genannt werdend). Sie durf-ten hiernechst nicht Wache stehen, nochmit fchantzen, oder dergleichen Arbeitthun c); wohl aber wurden sie den Cen-turionibus gleich geachtet, ob sie schonihre Centuriones auch wieder unter sichhatten d); wiewohl andere doch ihnenauch einen Prasfectum zum Ofsicier zugeben scheinen e). Hierbei) aber, wenndie Noth zu sedr an den Mann gieng,wüsten sie dennoch auch wieder mit sott,
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eä mochte ihnen gelegen seyn,oder nicht f);Andere Euocati, und zwar wie sie auchinsonderheit hiessen Euocati Anguß, wa.rcn junge Equites zu Rom, die vor demKayserlichen Zimmer die Wache diel.ten g).
a) Lips. de Milit. Rom. lib. I. Dia!. 8.Sigon. de Ant. Iur. C. R. lib. I c.t;. Salmas ad Capitolin. Antonin.Phitof c. 2/.
b) Tac. apud Pceschel. ad Polyb, deMilit. Rom. c. 1. §. 7.
c) Pceschel. I. c.
d) Coes. de B. C. lib. III. ap. eumd.
e) Cic. ap. eumd. I. c.
f ) Caes. de R. G. lib. VII c. 63. Cuiic.Obscrv.lib. VIIc.jo. Turneb,/M-vers. lib. I. c. q. ap. Kipping. Dis.de ViBor. § 7.
g) Suet. Galb. c. /0.
EVOCATIO Deorum war eine
Tandeley und Aberglaube der alten Rö-mer, da sie, wenn sie eine Stadt bela-gerten , vor allen Dingen die Schutz.Götter derselben heraus zu ruffen, undauf ihre Seite zu bringen suchten, damitsie den Belagerten nicht beystchrn seltena). Die Worte, die sie brauchelen, wa-ren diese: Si Deus, fi Dea es, cui po-pulus ciuitasque N. N. efl in tutela , te-que maxime ille , qui vrbis huius popu-lique tutelam recepifti , precor veneror-que veniamque a vobis peto , vt vos po-pulum ciuitatemque N. N. deferatis, Joca,templa, sacra vrbemque eorum relin-quatis , absque his abeatis eique populiciuitatique metum, formidinem, obliuio•nem iniiciatis, proditi que ad me Re-mamque veniatis, noßraque vobis loci,templa, sacra, vrbs acceptior probatior-que fit, mihi quoque populoque Romanimilitibusque meis prcepofiti fitis, vt scia-mus intelligamusque. Si ita feceritis,voueo vobis templa ludosquefaBurum b).Sie meyneten aber, daß sie anderweitseine Stadt nicht erobern könten, oderes doch unrecht sey, auch die Götter der«selben gleichsam mit gefangen zu nehmenc). Man war also allerseits befliessen,den Nahmen der eigentlichen Schutz'Götter geheim zu halten, damit düFeinde dieselben nicht bey solchen nennenund desto eher wegruffen könten &),
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