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u), und kam auf sie ein Grosses bey ei-ner Armee an w). Wie sie denn mehr«mahlen die Haupt-Ursache der wichtig,sten Siege gewesen, zumahl sie auchwohl von den Pferden stiegen und zuFusse fochten, wenn sie damit mehr, alsauf den Pferden, ausrichten kuntcn x).Sie bekamen aber ihre Pferde von denCensoribus y); jedoch dieneten sie auchdenn und wenn mit ihren eigenen z), em-pflügen anbey gegen einen Soldaten zuFuß dreyfachen Sold aa), und, da siesich besonders wohl verhielten, zu ihrenEhren - Belohnungen Cornicula undArm Bänder bb), Phaleras, güldeneKelten u. 0. g. cc). Wie sie denn auchbeyAustheilunz der Beute gemeiniglichdrenmahl so viel bekamen, als einInfanterist ää>; und dieses zwar, wieauch den Sold, weil er sich, sein Pferd,und auch einen Knecht zu versorgen hat-te ee). Besonders fochten sie, ohne ei-nen Pantzer anzuhaben, wobey sie zwarlcichc auf und ab von den Pferden sprin-gen kuntcn, ob sie wohl keine Steig-Bügel brauchten; allein auch desto leich-ter verwundet werden kunten. Hierbeyführeren sie zwar 2 Spieffe, aber soschwach, daß sie ihnen oft vor den Hau-den nur im Schwenckui abbrachen. Sowaren ihre Schilde von Leder auch nichtgeschickt, einen starcken Stoß auszuhal-ten , und wenn sie im Regen naß wur-den , taugeten sie vollend zu gar nichts.Daher sie hernach sich nach dem Gpem-pel der Griechen mit einem Pantzer, star-ckcn Spieffe, und festen Schilde versa-hen ff), auch einen langen Degen ander rechten Seite, «inen Helm auf demKopke und wenigstens noch z Wurf-Prelle auf dem Rückcn hatten gg). Jm-mittelst aber, wenn sie sich auch nichthielten, wie sie sollen, hatten sie auchmancherley Strafen auszustehen. Nehm-lich es schrieb der Feld-Herr oder Kay-ser ihr schlechtes Verhallen mit beyge-fügtem Verweis in seine Schreib-Tafel,und gab es ihnen in seinem Beyseyn zulesen, worüber sie nothwendig schamrothwerden inusten hh); oder sie wurden ausdem Verzeichniß der iudicum ausge-sirjchm ü); oder es wurde ihnen derSpieß zerbrochen kk); oder sie musten
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d>e Pferde abgeben und zu Fusse dienenII), und wurden wohl noch darzu ausItalien in eine andereProvintz zugehenbefehliget nun) ; oder wurden unter dieAerarios gesetzt nn) ; oder musten mitabgelegtem Degen - Gchcncke oder bar-fuß im Lager stehen, allcine essen, unddurften sich nicht baden 00); oder auchihr Gezelt nicht mit im Lager ouffchla.gen, noch ihren angewiesenen Ort aus.serhalb desselben versichantzen ; noch auchein Gezelt von Leder haben pp); oderwurden mit Ruthen gepeitschet und auchwohl gar mit dem Beile hingerichtet gg).Ihre Musterung musten sie sonst ordent-lich vor den Censoribus ausstehen, dadiese aufihren Stühlen fassen, derkgu«aber fein Pferd bey dem Zaume vor sieführen muste, und, wein» er und dasPferd befunden wurden, wie sie seynsollen, sagten die Censores : Traducequum ! und liessen sie damit Equiresbleiben; wo aber nicht, und sonderlichdas Pferd auch etwa» verhungert, undschlecht aussähe, sagten sie : Veudeequum , und damit war der gute yerrein Eques gewesen rr) , dergleichen dennalle 8 Jahr einmahl geschahe, und. obzwar wohl die Kayser dergleichen Mu-sterung auch vornahmen, bunden sie sichdoch an keine gewisse Zeit ss). Sonstgehorete auf ihre Art dazu auch mit,wenn sie sich ingesammt mit ihren Pfer-den wohl ehe ein 5000 starck, den r;Iulii, vor der Porta Collina , bey demTempel des Martis versammlet«», sichin ihre Turmas setzten, und mit Oel-Zwcig - Krängen auf den Köpffen, wieauch in ihren mit Purpur verbrämtenTrabeis und erhaltenen Ehren-Zeichenan Ketten, Arm-Bändern u. d. g. überden Marckt in das Capitolium zogen,welcher Auszug denn TransueBio hieß rr),wobey sie aber zum wenigsten bey demAugulio zugleich die Musterung mitpastiren musten uu ). übrigens musteeiner von ihnen io Feld-Züge mit thun,und bis ins 46 Jahr dienen ww) ; und,da er ein Raths - Herr wurde, hörele erauf ein Eques zu seyn, oder doch ge-nannt zu werden xx). Ob man sie aberTeutsch Ritter oder Reuter hcisscn solle,könke sofern noch gefragt werden, als
diese»