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weil auch in solcher das Fett und dieNieren auf dem Altare verbrannt wur-den c). Wie aber die Priester im gan-tzen Lande zerstreuet waren, also mach.ten sie sich in Zeiten nach Jerusalem,wenn ihre Dienst-Woche herbey kam,wobey sie sich barbirten und badeten;die aber auch allzuweit von Jerusalementfernet waren, blieben auch wohl da-heim, lasen daselbst desto fleißiger die H.Schrift in den Synagogen, betheten undfasteten den 2,3,4 und ;ten Tag, undkamen damit ihren Brudern zu Jrrusa-lern bey Gott zu Hülfe, dieweil doch eineEphemer« leicht über 5000 Mann starckwar ä), und sie also wohl entrathenwerden kunten e). Wogegen die, wel-che sich wircklich einstelleten, sich gegenden Abend, da ihr Dienst angehen solle,in dem Tempel mit einander anfanden,und wenn das Abend-Opfer verrichtetund alles auf den folgenden Tag fertiggemacht war, trat die vorige Ephemer«ab, die neue aber an k). Indessen aberwaren die gesamten Leviten ebenfalls inihre 24 Ephemerias, und jede Ephe-merie in ihre 6 Häuser gekheilet, welcheihre Dienste auch den Wochen und Ta-gen nach, wie die Priester verrichteteng), allein an den grossen Fest-Tagen so-wohl, als die Priester, zusamme ohne ih.re Abtheilungen beym Gottes-Dienstedas ihrige thaten.
a) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. II.c.4. §.2.
b) iChron. XXIIII, 4.
c) Reland. l.c.
d) Iken. Antiqu. Hebr. P. I. cap. 20.§r.Z. 4-
e) Ioseph. c. Appion. ap. Sigon. deRep. Hebr. lib. V. c. 3.
f) lken. l.c. H.5.
g) Id. ibid. c. it. §. 2.
EPHEMERIVS war ein Seistli-
cher in der Griechischen Kirche, welcherAcht hatte, daß die Horas richtig abge-wartet, die dlouicii und Knaben im Sin-gen recht abgerichtet, und sonst alles ge-ziemend bestellet werde. Sonst hiessenauch Epbemerii diejenigen, welche denPatriarchen und Bischöfen zugeordnetwaren, und Taq und Nacht bey ihnenseyn musten, um von deren Leben und
Wandel allemahl ein hinlängliches Zeug.niß geben zu können. 8
Fresii. Glojf. Gr. in
EPHESIA waten ein Fest, welchesman zu Epheso der Dianae zu Ehren be-gierig, wobey sich insonderheit die Man-ner platz-voll soffen, und die gantze Nachtauf dem Marckte lermeten.
Meurs Fafold. apud Schargen,h. t.
E P H E T A E, Gr. waren einMagisiratzu Athen von 50 Atheniensem,und 50 Arginis, welche über die unver-sehenen Todtschlage urtheilten, wovonaber Draco hernach die Argiuos aus-schloß, und es bey 51 Atheniensern bist.den ließ, deren aber ieder über ;o Jahralt seyn muste, wenn er darinne mitsitzen wolte. Ihr Gerichts-Ort hießim tü n*AW/», obwohl einige derenüberhaupt 4 angeben, als nur benann-ten, und sodenn den Äs May jray«y, rc iiis-AP.»« und To tri r« ngVTXiiim. Jminit-telst hatten sie den Nahmen «’*•«’ y»a prouocando, weil von den niedrigemXudiciis an sie kunte provociret werden,Von diesen aber an kein anders, ausseran das Volck. Zu AslclToribus wur-den aus jedem der io Tnbuum zerweh-let, der zr aber darzu durchs Looß er-kieset. Indessen schwächere Solon ihrAnsehen ziemlich damit, daß er vielewichtige Sachen von ihnen vor denAreopagum zog, UM dieses Ansehen da-mit zu vergrössern a). Der Ursprungaber dieses Gerichts soll dieser gewesenseyn. Als die Argini von Troia zu-rück kamen, und bey Phaleri; anlande-ten, die AtHenienser aber nicht wüsten,wer sie waren, erschlugen sie dieselbeningesamt; allein da es ihnen Acamassagte, auch das Palladium daselbst wargefunden worden, musten sie auf desOraculi Befehl solches Gerichte anlegenb) ; wiewohl noch andere auch melden,daß wie Agamemnon mit dem Palladionach Athen gekommen, habe es ihm De-mophon entwendet, und da er von denArgiuen verfolget worden, dieser nochdarzu viele niedergemacht; allein alsAgamemnon deßhalber Satisfaction ge-federt» wären 50 AtHenienser und 5 °Argiui zu Richtern erwehlet und Ephc