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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
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1041-1042
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öytf. Castellan. <& Fs//. Gr. «/>.

Schcetgen. h. t.

b) Athenaeus &Hefych. ap. Marsh.

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ELAPHEBOLION , Gr. ea«-QtßeXiar , war der neunte Monat beyden Atheniensem, der den Nahmen von£\x<p ,(, ein Arsch, und D«^«, ick erssckicsse, hat, weil dergleichen sonderlichin diesem Monate pfleget« gejagt, oderaber auch, nach andern, derDian« ge-opfert zu werden ; oder aber, weil manzu dieser Zeit sonderlich die ->«-'§»,«, einegewisse Art Kuchen zu backen pflegtea). Er hatte sonst 29 Tage, und giengvor ihm her der Monat Antbiflerio «,und nach ihm folgere der Mmncbion b).

a) Gyrald. deAnn. £f Mettf p. /§/.

b) Wolf. Elem. Chronol. §. 117.

ELEEMOSYNAE . Almosen,

wurde bey den Jüden theils an Essen,theils an Gelde gesammlet. Zu jenenwaren 3 Männer bestellet, die Gabbatam chui hiessen, und mit einem Korbevon Haus zu Hans giengen und Brodt,oder was ihnen sonst von Vitkualien ge-geben wurde, sammletcn, und es täg-lich den Armen, auch so gar den dürfti-gen Heyden mit, austheileten; woge-gen wieder 2 andere waren, so Pama-fim oder Gabba Zedaka hiessen, und inden Synagogen am Sabbath an Geldesammleten, was gegeben wurde, wel-ches sie hernach, den folgenden Lag vordem Sabbathe, den armen Jüden ihrerStadt ebenfalls wieder austheileten a).Es war aber das Almosen nicht alleinvon GOtt geboten b); sondern es er-foderte es auch die Obrigkeit so gar beyStrafe der Geiffelung c). Und in demTempel stunden die Scbopbarotb oderbesondere Kästen, worein man derglei-chen auch für das Armuth sammlet«,und, weil solche Behältnisse oben engeund unten weit waren, oder, auch sonstauf ihre Art einer Trompete glichen,will man, daß es ausgeposaunet, odervor sich her posaunen lassen, geheis-sen habe 6), wann einer aus Prahlereysein Almosen dahin geworfen, daß es ge-klirret habe e). Anbey war dasAlmo-sen - Geben am Sabbath keine Sünde f),sondern man kunte, oder solte vielmehr

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auch an demselben Morgens, Mittagsund Abends Speis« dem Armen austhei-len, daniit er nicht hungerig weggehendürfe g). Und behielten denn hernachauch die Christen, nach Pauli Befehl, dieWeise, daß sie ihre Almosen Sonntagsöffentlich abgaben h) , ob sie wohl sonstsich an keine Zeit zubinden pflegten, wennsie dergleichen ingeheim und für sichgaben.

a) Reland. Antiqu. Vet. Hebt-, P. I. c.to. §. ji. Iken. Antiqu. Hebr P. I.c. g. §. 8 . Lund. lud. Heiligth. üb.V. c. y. n. 64 & ad eum Wolf./. c.

b) Lev. XXV Deut. XV, 7.

c) Marsham. Catt. Chron. Secui. Vlll.p. / 8 /.

d) Match. VI, 2.

e) Schcetgen. Hur. Hebr. ad Mattb.I. c.

f) Schcetgen. 1 . e. ad Hebr. XUl, g.

g) Tolephoth ad Bava bathra ap.eumd. I. c.

h) 1 Cor. XV, 1. 2. Iustin. Mars. (ArTertull. ap. Walch. adComp. An-tiqu. Ecclef. lib. I. c. 2. p. 6t.

ELEPHANTI wurden ehemahlsvornehmlich in demKriege mit gebraucht,und machten die Morgenländischen Völ-cker viel Wesens damit. Die Perserund Indianer führeten gantzr Heerdenmit in die Schlachten a), weil sie nichtnur schwerlich zu verletzen, hingegenmit ihren Füssen zertraten, was sie er-reichten, ohne daß sie auf ihren Rückennoch besondere Thürme von Holtze, undin diesen einige Soldaten hatten b),wel«che mit allerhand Gewehr ihren Feindenmanchen Schaden thaten c) ; auch diecaputirten , welche die Elephanten mitihren Rüsseln ergriffen und ihnen zurr«-cheten d). Sie dieneten sonderlich derFeinde Ordnung zu brechen e), und diePferde zu erschrecken f). Jedoch aberlehrete die Gefahr, auch ihnen wiederauf allerhand Art zu begegnen, als mitFeuer g); mit vorgestellten spitzigen Pfäb-len h) ; mit Aextcn, da man ihnen dieBeine entzwey hieb i); mit Sichelförmi-gen Schwerinern,da man ihren dieRüsseiabschnitt k), mit starcken Wurf-Spies-sen, und, da sie sich einmahl gewendet,K k ; mir