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Doni nuptialia, s. Munus.
Dona vxoria wurden den Frauen ge-geben an ihren Gebuhrts-Lägen, oderauch zu Anfange des neuen Jahrs, undalso an den Calendis Marriis a), undbestunden selbige in grünen Sonnen-Schirmen. Aglsteine u d. g. b).
a) Pornpon. l.sed ji vir. §.8-ff. de do-nat. int. vir. & vx. luuenal. Sät.Vllll.v.34. Plaut. Mil. Glor. AB.in. Sc /. v. 97.
b) luuenal, /. c. v. ;/.
DONARIA waren Geschcncke,wel-che man in die Tempel gab, um zu de-ren Gebrauche mit zu dienen a), undwaren entweder gemeine, welche einegantze Stadt gab b); oder sie wurdennur von eintzeln Personen gegeben, undsolches entweder aus einer Gelübde, oderaber aus blosser Freygebigkeit c); anbeybestunden sie aus Töpfer-Arbeit, oderSilber, oder Golde d), und bieng mansie auf an die wilden Oel-Bäume vorden Tempeln e); oder an die Wände der-selben k)i oder an deren Seulen g); oderderen Decken b). Da ihrer zu viel zu-lamme kamen, schaffele sie der PontifexMaximus entweder weg, oder brachtesie doch in bessere Ordnung, damit einTempel damit nicht verunstaltet wurdei). Allein da es Gewehr und Waffenwaren, nahm man sie auch in der Zeitder Noth wieder herab, und bewehretedas Lolck damit k). Und, da endlichdes Gerülles gar zu viel zusamme kom-men wolle, schranckete es der KayserClaudius durch einen Befehl etwas ein I).s. Anathema.
a) Iustinian. InJlit. §. 8. de rerum di-vis. Lucan. lib. VIIII. v. f17. '
b) Artemid. Onirocr. c. 2.
c) Dempster. ad Roßn. lib. II. cap. 2.Tomasin. de Donar. c. 1.
d) Id. ibid. c. 23.
e) Aristoph. Plut. AB. ////. Seen. 3.v. 9,?. Tomalin. I. c. cap. 7.
f) Pitisc. in Dona.
g; Liv. lib.XXXX. c. jv.
h) Virg. Aen. lib. Vllll. v, 407.
i) Liv. I. c.
k) Val.Max. lib. VII. c. 6. n.i. Virg.
Aen. lib. V. v. 3^9.
l ) Dio lib. LX. Tomasin./. c. cap.26,
D O N A TIV VM war «in Geschenckan die Soldaten über ihren Sold, oet,gleichen ihnen die Feld-Hcrren u. kaufetgaben, entweder wegen erhaltenen Sieasoder Antritt der Regierung u. d. g. a )'Jedoch wurde es mit der Zeit auch fastwas gewöhnliches und ordinäres, alsodaß es ingemem den r ianuarii, und andem Gebuhrrs- Lage deö Kaysersgege.den b). und die Soldaten darzu zusam.me gefoderl werden musten c), wobeyes aber auch Mode war, daß sich dieSoldaten die Helfte davon, als einenkünftigen Noth.Pfennig beylegerm d).
a) Cafsiodor. Var. lib. HII. /4.
b) Id. ibid. lib. V. 27.
c) Pauli. Diae. lib. XI. ap. Pitisc. h.t.Alex. ab Alex. lib. V c. 24. aieum Tiraquell. l.c.
d) Vid. Pecunia.
DORON, Gr. a zpt, war ein Län-gen-Maaß der Griechen, und so viel alsder Lateiner Palmus maior a), von 9Vnciis oder Zollen, dergleichen man beyuns eine Spanne nennet, und fü> d,eWeite genommen wird, welche derDaum uns kleine Finger geben, wennsie an straffesten ausgestreckt werdend).
a) Plin. H. N. lib. XXXVI. c. 14.
b) Beuerin de Mettjitr. Potider.P. II. in Palmus.
DORYPHORI waren die von derLeib-Wache der Kayser, welche Piguenoder Lantzen führeten ; allein von demAnsehen waren, daß sie auch wohl zuGeneralen der Armeen gemacht wurden.Indessen aber kunte keiner zu solcherStelle gelangen, wo er nicht durch einenbesondern Eid sich verbunden, dem Kay-ser und Reiche treu zu verbleiben.
Procop. Vandal. II. & Buleng ex. dtItnp. Rom. lib. III. c. 38. ap. Pitisc.b. t.
DOS, die Mitgäbe, Mitgift,Morgengabe, wurde bey den Jüvender Braut von dem Bräutgam gegeben,und zwar, wenn sie eine Jungfer war,200 Zuzim oder Denarii, da sie abereine Wittwe war, nur loo Zuzim, oderdort 50, und hier 25 Sekel a). Undgeringer kunte solche Morgengabe nichtseyn, wohl aber grösser, worüber dennein schriftliches Instrument oder C°>^-
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