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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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487-488
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bau b), und Ziehung der Wagen u. d.gl. braucheten c).

Bey öm Griechen war es verbothen,«inen Acker. Ochsen zu opfern 6); wieauch bey den Römern e). Anderweitswurden zu den Opfern nur die bestenund vollkommensten genommen f), unddie niemahls angespannet gewesen g),anbey eigentlich ihre 5 Jahr alt warenh), und zum Opfer mit Kräntzen undBlumen-Gehencken ausgeputzt i), anden Hörnern aber übergüldet wurden k),wobey man ihnen noch besondere Bin-den von Wolle zwischen dieselben hicng I).Sonst wurde dessen Bildniß bey denAtbeniensern auch auf die Didrachmagepräget, so daher auch selbst Boues oderv»r genannt wurden, und, da man da-her das Sprichwort hatte: b*« »Vi

ßtß*xn, ea ist ihm ein Gchse aufSie Zunge gestiegen, wolle man sovieldamit sagen, daß er sich mit Gelde be-stechen lassen, und redete, wie es einerhaben wolte m).

a) Iken. Antiqu. Hehr. P. III. c. 6.§- " n-

b) Id. ibid. e. /0. §. 7.

c) Num. VIII, 3. 2 Satn. VI, 6.

d) Aelian. H. A. lib. V. c. 14.

e) Vafr. de R. R. lib. II. c. /. Plin. HN. lib. VIII. c.4f.

() Homer. 11 . V. v. jrf. Pfciff. An-ti qu. Gr. lib. I. c. /f,

g) Virg. Georg. lib. ////. v. 337. Ma*crob. Sät. lib. III. c.3. Ouid. Met.lib. III. v.

h) Homer. lib. II. v. 402.

i) Act. XI 1 II, /3. Theophrast. Chat.cap. 22.

k) Homer. Od. lib. III. v. 384. & lib.V v. 437. Plin. II. N. lib. XXXIII.cap. 111.

l ) Vid. Vttta.

m) Pollux lib. VIIII. c. 6.

Bot paschalis , der (Pster-Gchse, warein ordentliches Opfer a), und ist esfalsch, daß dergleichen weitlaufftigeFa-Milieu stat des Osterlamms essen mögen,Wie doch wohl Corn. a Lapide meynet b).

a) Deut. XIII, 2.

b) Ap. Mir. Lex. Antiqu. Bill. Öfter -Ochse.

BOSCs, Gr.B«»«», waren eine Art

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Griechischer Münche, welche nichts ,ha.

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ten, als daß sie beteten undsungen,«uf

den Bergen lebeten, und sich von blos.sen Kräutern unterhielten.

Fresn. Glojs. Gr. in s---«»/,

Brabeum, s. lirauium.

BRABEVTAE, Graec. t, Ta J (waren die Kampf-Richter, welchesden Schau-Spielen urtheilen musten,wer sich am besten gehalten, b«n(italsdenn das Brabeum oder den Preiszusprachen a). Sie waren also einerleymit den Agonothetis oder AtblotbetisV),und ist es daher unrecht, daß man sichgeringere Bedienten bey denWett-Esi!«len halten will c).

a) Pollux lib. VI. c. 30. n. 2.

b) Eustath. Od. ©. ap. Pitisc.i.f.

c) Guther. de Vet. lur. Pontis lik l.c. 6. ap. eumd. I. c .

BRACCAE waren Hosen ob«Bein-Kleider, dergleichen die Persers),und Meder trugen b); item die Gallierc). Wogegen die alten Griechen undRömer keine hatten; allein den beutendamit auch oftmahls wiesen, ttntf dieNatur und Schamhaftigkeit verdeck!ha-ben will d) , bis sie endlich dergleichensich auch gefallen liessen e). Und mußman deren Feminalia, viel weniger ihreCaligas für dergleichen nicht ansehen,weil ersters nur eine Art Binden, letz-ters aber eine Art Schuhe waren f),Von den Braccis hiessen sonst auch Bm-carii, welche dergleichen machten, dirman aber doch ehemahls noch unter demArcadio, zu Constantinopel nicht leidenwolte g) i Braccati aber insonderheitein Theil Gallier, weil sie vor andernDölckern grosse Braeeas oder Pluder-hosen trugen, welche von ihnen dieSchweißer scheinen geerbt zu haben.Ihr Land hieß wieder von ihnen Garn»Braccata , worinne die Haupt - StadtNarbottne war h).

a) Herodot. lib. I.

b) Perl". Sät. III.

c) Suet. lul. Caf c. 80.

d) Martial. lib. III. Epigr e */soll Tyr. XXX. c. 23. Suet. M-Caf. c. 82.

e) Lamprid. Alex. Sev. c. 40.

{) Salmal'. ad Lamprid. l.t. ^ ^ }

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