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ihrer alten Helden hatten, und dieselbeninsonderheit anstimmeten, wenn sie indie Schlacht gehen wolten K). Wenig,siens soll derNahme Bardus, ein Lar-ve, Teutsch seyn und von Baren, schrey-en, singen, herkommen, daher Bar einGesang oder Lies, Bard aber einSänger heißen c \
a) Diod. Sic. lib. V. c. 3/.
b) Tac de Mor. Germ.c. 2.
c) Wachter. GloJf.Germ. /»BardisBaren.
BARDOCVCVLLVS war einCaputz lchlechler Leute, sonderlich aufder Reise da Kappe und Reise-Kleidan einander hiengen, und also einerKopff, Schulter und sich fast qantz dar-jnne verstecken kunte. Besonders aberwar doch die Kappe oben zugespitzt, wiesie die Cappuciner und Cartheuser tra-gen, weil sie aber allzulang waren, le-geten sie sich oben um, daher sie «in garpoßirlichcs Ansehen machten, sonst aberingcsamt vom grobmund schlechten Tu-che waren.
Martial. lib. I. Epigr. 54. v. 4. & adeum Scriuer. (j Farnab. I. c. VoflCEtymol. in Bardocucullus. Ray-naud. Ferrar. de Re veß. ap.Pitisc. h. t.
BARIS war eine Art eines Schiffs,so von den Egyptcrn hergekommen, undbey diesen insonderheit gebraucht wur.de, die todten Cörper damit über denPaludem Archerusiarn zu deren Begrab.Nisse zu führen.
Herodotus in Euterpe c. 96. Propere.lib. 111 . Eleg. 9. v. 44. Voll Etymol.in Baris ; Gyrald. de Vario Sepel.ritu cap. 17. ad eum Faes l. e.P- 7S0-
BARRITVS war das Feld-Geschreyder alten Teutschen, wenn sie mit ihrenFeinde eineSchlacht anfiengen,und,nachdem solches starck und fröhlich erschal-lete, darnach schlössen sie auch, daß dieSchlacht ablauffeu würde a). Jedochaber hieß der Römer Feld-Geschrey nach-dem auch so b), und kommt es nichtvon barrire» schreyen wie die Ele-phanten, her, wie einige meynen;sondern von dem Teutschen baren, web
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ches so viel, als clamare, oder febtev'en, überhaupt heißet c).
a) Tac. de M. G.c.3.
b) Ammian. lib. XXL c. 13. Veser
lib. 111. c.,8. S
c) V oft.Etymol. in Barritus ö'Wach.ter. Glojf. Germ. in Baren.
Basium, f, Osculum.
BASILICA war ein längliche,viereckichtes grosses Gebäude, welchesmitSeulen und Statuen aufs herrlich,sie ausqezieret war, und sowohl zu j,.sammenkünften des Raths, als yal.tung der Gerichte, Verrichtung der Kauf.leute u. a. mehr, dienete a). Sie hat.ten ringsum ihre Gallerten b), dieni-ten insonderheit auch den Centumuiwzu Haltung ihrer Indiciorum c) , uul>finden sich dergleichen bey iedem Marchke, dessen Nahme auch darüber verzes.sen, und dafür berBasiÜcai desselben bey-geleget wurde, also, daß man wohlveuder Bafilica Casaris , Traiani u. f. f,Nichts aber mehr von dem Foro Casaris ,Foro Traiani u.s w. gedachte d). DemNahmen nach hiessen sie so viel, alsRöniglicke Däuser, glichen ziemlichden heutigen Beurscn , und erbeten ihreNahmen endlich die vornehmen Kirchen,als daher sonderlich auch die 8t. Pe-ters - Rircbe zu Rom oftmahls BafilicaS. Petri genannt wird e). Man jchleteihrer sonst zu Rom bis XVII 1 I. f),#ondenen sonderlich noch bekannt sind
a) Borrich. ant. V. R. Fac.c.i o.jf
b) Victruv. lib. V. c. /.
c) Plin. lib. VI. Ep. 33.
d) Nardin. lib. 111 . c. 14. Borrich.I. c. cap. 6. §. 7.
e) Borrich. I. ante c. (fis Donar.
V. R. lib. II. c. 26.
f) Panuin. ap. Nardin. lib. VIII. c h
Bafilica Alexandrina in der VII- R e ‘
gion, welche der Kayftr Alexander 8e-verus zwischen bern Campo Martio Mden Septis Agrippianis also anlegte,daß sie 100 Fuß breit und looo Fußlang werden, anbey auf lauter Seule"stehen solte; allein nicht fertig würbe,weil der Kayser darüber umkam.
Lamprid. Alex. Sev. c.ad.fr Nardi«.lib.llll. c. /0. Donat, de V. B-