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c) Homewis, Menander, alii ap. Pi-tisc. l.c. g^Serv. adVirg. Aen.lib.I. v. 70/.
d) Pirilc. in Aula Augustana.
A V L A E A, Gr. Avxaiuf, waren eintArt kostbarer Vorhänge, womit unterandern die Wände der Zimmer a), vor-nehmlich bey herrlichen Danqveten be-hängen b), auch die Lager - Stätte beyTische beleget wurden c). Sie habenden Nahmen von Aula , weil sie zuerstam Hofe des Königs Areali, zu Perga-mo, erfunden worden, die Römer aberdarum mit annahmen, daß es schiene,als befänden sie sich, als Kriegs-Leute,in ihren Gezelttn d). In Comödien undTragödien zog man sie vor die Theatra,wenn ein Astus aus war e). Ob esaber wohl mehr, als eine Art gegebenhaben mag; so hatten doch die Attalicavor allen den Vorzug, welche denn in-gemein auch zugleich piäa hiessen, weilsie aufs schönste mit Bildern u. a. ge-stickt waren 5 ), wogegen man sie itzt meistalsofort auf eine besondere Art hineinwiicket.
a) Val. Max lib. VIlll c.
b) Stat. Tbeb. lib. 1 . v. f/8.
c) Virg. Aen. lib. J. v. 70/.
d) Serv. ad Virg. I. c.
e) Iuuenal. Sät. VI. v. 67.
f) Serv. I. c.
Aumicia, s. Almicia.
AVRAR 1 A, eine Gold-Grnbe,
Gold-Lergwerck, soll zuerst von denEgYPtern erfunden worden seyn, alsderenKönige alle Missethäter und Kriegs-Eefangne ordentlicher Weise dahin zurArbeit verurtheilet a). Die Römerbaueten dergleichen aber auch mit gros-ser Emsigkeit, und hatten in dem eini-gen Bergwarcke bey Carthago in Spa-nien allein ein 40000 Arbeiter b), indem bey Vercelli in Piemont aber durf-ten deren nicht mehr, als 5000 seyn, da-mit selbiges nicht auf einmahl erschöpfetwürde c). Sonst halten sie dergleichenauch in Gallien, Norico, Illyrico, Pan-nonien, Thrakien, Macedonie» u. s. w.die endlich alleine den Kaysern anheimsielen, da die Silber - Bergwercke auchPrivat - Personen bauen mochten d),Sonst aber war Auraria auch ein Tri-
but, der von dem Kayfer Contom».eingeführet, und sonderlich von denKaufflernen in lauter Golde abgetragen !den muste e),
a) Diod. Sic. lib. I.
b) Polyb. ap. Strab. lib.IU.p. m i6e
c) Plin. H. N. lib. XXXIII. c. 4. Lips,de Magnitud. Rom. lib. II. c.
d) Strabo /. c.
e) Burmann. de Veciig. Dijs.c.6.V\yll.c. Fresn. Glojs. Lat. in eod.
Aurelia Aqua, s. Aqua.
Aurelia Gens, f. Gens.
Aurelia Porta, s. Porta.
Aurelia Via, s. Via.
A V R E V S war eine güldene Mtze bey den Römern, welche 25 Dracli.mas oder Denarios , oder auch, weichsteinerley ist, Ivo Sestertie» oder bim.mos galt a). Sie machte also unsträGeldes, so fern man den Denarium auf3 Groschen, oder den Sestertium auf;Pfennige rechnet, z Thaler, 3 Groschu»oder da der Denarius nur 2 Groschenund 8 Pfennige seyn soll, a Thaler 18Groschen und 8 Pfennige. Es Maber Aureus und Solidus einerley b),welches letzten in den Römischen Rechtensehr oft Meldung geschiehet. Indessenaber waren sie auch nicht zu allen Zeileneinerley. Denn zu geschweige», daß dieVeteres oder Consulares UNI ein gutesschwerer waren, als die Noui ebtt Impe-ratorii; so waren auch diese nichteiner-ley, weil z, E. Aurelianus deren auseinem Pfunde Goldes nur 40,Iusiinu.nus aber deren72daraus präge»ließe).Da aber dcr Aureorum bey den Judengedacht wird, verstehet man dadurchgüldene Sekel, deren einer 12 silbernegemacht, und, wie einer von diesen»Groschen gewesen, also bar ein güldenerhingegen 6 Thaler gegolten d).
a; Dio lib LV. ap. Beutrin. de Poti'der. & Mens R. I in Aureus,
b) < ell jr Autiqu. Rom. Append.p P>
c) Gronov. ad Gell. lib.I. c.iQ-
d) Beuerin /. c. in Sio!us, item Luntrlud. Heiligtb. lib. II. c. 2.
A V R l C V L A R 1 V S , st Auricula-ris , war in den mittlern Zeiten so vm,als ein geheimer Rath eines KönigsobeErstens, iedoch atstr auch wohl nur D