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stärcken, und mehr Appetit zum Essen zubekommen.
Plin. IIN. XX. c.i. & Pitisc. in A-cetasia.
ACETVM, ober Estig, wurde viel.sättig mit zu dem Essen und sonderlichden Acetariis gebraucht, doch aber die»nete er auch so fern zu dem ordinairenLraNcke der Römischen Soldaten mit,als mit etwas wenigem von ihm dasWasser gemischet, und mithin die Poscadaraus bereitet wurde a), Nicht weni-ger aber musten sich mit dergleichen Trän-kte auch die Knechte und Gefangenenbehelfen, also, daß auch ehemahls derKönig Manasse, als er zu Babel gefan-gen lag, selbst mit nichts bessern soll un-rerhalten worden seyn t>). Indessen aberwird auch kein anderer, als Wein Eßigdarunter verstanden, der daher auch vonden alten Etruriern flies aceti genanntwird c).
a) Spattiati. in Pefcenti. C. n.sf ad eum
Salmas. I.c.
b) Georg. Monath. apudSalmaC /. c.
L) Salmas. ad Spartian. Akx. Setter,
t. 21.
ACHAD iji, nach einiger Meynung,rin Götze der Astyrier gewesen , so denNahmen von ecbed > vnus, gehabt, weiler in seiner Art der einige, und allein ge-wesen, daher man ihn denn auch aufdieSonne deuten will a); wogegen andere,als iMunlkerus, Pagnirtus, Castcllio &c.solchen Nahmen nur für ein gemeinesWort beym Propheten Esaia b) ansehen,wie denn auch Lüthtrus nichts von ei-Uem besondern Götzen daselbst erwehnek.
a) Kipping Antiqu. Rom.üb, I. c, tf. §./.
b) c.LXVl. a. ij.
ÄCHOR soll ein Abgott derer zuCyrene gewesen seyn, dem sie geopfert,indem sie nur einer ungeheuren MengeFliegen befallen worden, die auch sogardie Pest unter ihnen verursachet; alleinauch den Tag, da das Opfer geschehen,sich iNqesamt wieder veriohren a). Je-doch , da für Anbei' auch Myiagros, m-gleichcn Sacor> bey dem Plinio gelesenwird, ist aus diesem Fliegen- Gotte wohlnicht viel zu Machen, ungeachk sonst Myi*agros eben einen bedeutet, der die Flir»gen verjaget.
a) Plin. H. N. üb. X. c. iS. & tx botSeiden, dc diis Syr.Synt.fi. c.ö . :
ACIES, eine Sck I achr-Ordn n ng,Wurde bey den Römern ordentlicherWeise also angestellet, daß erst die Ve-lites, Acccnfi oder Potarii stunden, undzwar ausser der eigentlichen Lataille; so»denn in ihren Reihen kamen die Hastati,Nach einigem Zwischen-Raume sodenndie Principes, und wieder nach einigemRaume die Triarii, die aber mit einemKnie auf der Erde fassen, und, da dasGefechte bis an sie kam, aufstunden, undsich als ein qantz neues Volck darstelle-ten. DieAwischeN'Raumehiessen Vix,und giengen gverdurch daß sie die g Ar-ten der Soldaten unterschieden, und auchder Länge nach zwischen den Manipulishin, doch waren diese nicht so breit, lsjene, dieneren aber darzu, daß sich dadurchdie Hastati unter die Principes, und bey-de, da es Noth hatte, unter die Tria iffsrettrimt klinken i). Hicrbey hielt vkRcuterey manchmahl hinter der Infan-terte, und, da es nöthig war. rückte" ft:durch die Vias directas vor das F' ssVolck und an den Feind b), ingem-miaber stunden sie doch auf den eilenoder Flügeln, und zwar auf dem einet;die Römischen, und auf dem andern derVundeS-Genvssen ihre, wobey die Fuß-Völcker dieser letzten den Legionen auchan der Seiten gestellet wurden c). DerFeld-Herr hielt darbey zwischen den Principibus und Triariis d;; und y 'tte l'g>sich «inige Legatos,Tribunos; Prarfcct*und Euocatos, die sonst als alte versirchteSoldaten hin und wieder auel) um er ieManipulos gestellet waren, umdenöbn-gen Soldaten einen Muth mit zuzuspre-chen, sie auch wohl selbst mit anzuführen<0. Jedoch kam es auch wohl, daß einFeld-Herr aus Mangel des Raums, oderanderer Umstände halber, die Dinge an«ders ordnen, und wohl ehe alle z Artender Soldaten unter einander stellen inu«sie f), wie denn mit der Zeit, und zumahlunter den Kaysern, dieß falls überhauptallcsanders und anders kam g). Wennindessen alles in gerader Linie auf dtnFeind angieng, hieß es acie direfla fcch»ten; sieng ein Flügel das Gefecht alleina», und rnckte also etwas voraus, dasB übrige