Zugabe.
Eigenwillen rc. Um zu sterben mäßen wir Ecxercirt werden und leiden. Wer in der Ge- Esellschast lebt, wäre es gleich eine englische, >der wird zu seiner Zeit davon geübt und gekreu- 5 "ziget; wer aber keine Gesellschaft hat, muß 4^von sich selbst, oder von bösen Geistern exercirtund gepeiniget werden. Dieses Letztere ist Dischwer, und mancher Ungeübte desertiret dann. G,"Darum rathe ich nicht so stugs zur völligen B, dEinsamkeit. Wer dem Ungemach und Lei- Ml»den zu entweichen, der Gesellschaft ent-weichen will, der wird sich bekriegen. Wirtragens in uns mit, das uns peiniget, wirmäßen sterben. ^
XXXVI. Ach,
Go laßee uns nun hingehen gen Bethle-hem, und die Geschichte sehen, welche uns ^ 'der ^Err hat kund gerhan. — O was ha-ben wir nicht an diesem GOttkinde! Und waskönnen wir nicht daran haben, wenn wirihn wahrlich in unser Herz einnehmen! — Des W
allgenugsamen, ewigen GOttes Herz und Lie- Achbeswille hat sich, bei diesem großen Werk derMenschwerdung und Geburt seines Sohnes,gegen uns Menschenkinder auf eine erstau- ^,
uende und innig kräftige Weise beweget, H»..
und sich zu, ja in die Menschheit hinein ,
geneigt! wir sind nun GOtt verwandt wor-den. Sela! — Er ist uns aufs innigste j
nahe. Sein Wohlwollen und Liebesbegeh-
ren verlanget nun unglaublich nach uns,
und ^