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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
38
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bei wirklicher Erfahrung, eröffnet werden,sonst hält es nicht Stand.

XXXII.

Ich hoffe daß deine Krankheit dir eine »gesegnete Schule werde gewesen seyn. Von srmir muß ich gestehen, daß ich öfters, wann « ^ich innerlich und äußerlich in tödtlichen Krank- iheiten entblößet und ohne menschliche Hoffnunglag, die theuersten Gnaden von GOtt erhaltenhabe. Denn alles ist mehr Gnade, als wirausdrücken oder glauben können, und wir L>chaben uns selbst und das Geschaffene, (grobund subtil, natürlich und geistlich,) fester gepacktalswir auch glauben oder ausdrücken können.

Die Entblößung von Allem lehrt uns solches ^nicht allein; sondern kann uns auch seliglichnöthigen, daß wir von Herzen in unser Nichts MLeinwilligen, und uns gründlicher in die pure -inGnade los- und überlaßen, als wir sonst nichtthun würden; und je mehr solches in Wahr-heit, und nicht in der Einbildung, geschiehet, ^desto mehr werden wir erfahren wie GOtt diearmen Binder so zärtlich liebet, und dasselber in uns thut, was wir nimmermehrwürden thun können, und in uns wird, wozuwir uns nimmer würden machen können. ^

XXXIII.

ich

Laßet uns in GOtt uns los laßen, so wie g.wir sind, erwartend nichts von uns selbst, aber ^

alles