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Sechster Brief.
wohl mehr, als die Erfüllung des innigenPfingstfestes: woran, nach der Verheißungdes Vaters, und der unfehlbaren Vorher-verkündigung JEfu Christi, die Vollheit desGeistes uns ganz einnehmcn, und das göttlicheLeben und die verlorne Herrlichkeit uns über-schwänglich mittheilen wird! — Dieß sind Vor-hersagungen (Ap. Gesch. 1,4.8.) von großemGewicht und Unfehlbarkeit, und worauf manruhiger warten kann, als diejenigen sind, wo-mit, wie ich sehe, sich einige zu H. und an-derwärts aufhalten. Unser Warten ist schonseliger als ihr Empfangen, wenns auch wirk-lich käme.-
-Mein Herz grüßet dich dann innig-lich, werthe Schwester; ja meine Seelesegnet dich, und wünscht dir das großeGut: daß der HErr mir deinem Geisteseyn und bleiben möge! O überköstlichePerle! O Gut, das alles gut macht,worin unser innig- und ewiges Heil, unserLeben und unsere Herrlichkeit besteht! O ken-neten doch die armen Menschen dieses großeHeil, das in Christo so nahe gekommen ist!GOtt ist in seiner Gunst so innig gegenwärtig;GOtt ist mir dem Menschen, und derMensch ist nicht mit GOtt, sondern mitden verführerischen, nur Unfall bringendenNichtigkeiten außer ihm! Inwendig hatder Geist seine Stelle und seinen Vorwurfnicht. Nein, es ist nicht gut, dass SerMensch allein ist: dieß Wirst du, liebeb z Schwe-