Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
12
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ir Zugabe.

mein Herz! Bei deinem GOtt ist allein Friede Äund reines Vergnügen. In uns selbst taugt ^es auch nicht. Will man es an einem Ende E,bessern und reinigen, dann ist am andernEnde schon wieder Unkraut gewachsen. «7

JEsus ist der Quellbrunn aller Tugenden ^ l>und Heiligkeit: haben wir dann den Brun- ^ y,nen, so haben wir auch die Büchlein, ^eom-met dann mit mir hinein, meine lieben Mit- ^Pilger! damit wir nicht auf dem Wege ver- !Mschmachten. Lastet uns dem so nahen und uns :iMliebenden GOtt unser Innerstes einräumen,

Ihm viel stille halten, und Ihn in uns regi-ren laßen. Alles das unsere taugt nicht: GOt- ^tes Werk vergnüget nur. Es ist wohl dieWahrheit, daß wir uns die wahrnehmliche kGegenwart GOttes nicht geben, aber wohlverhindern können. Dennoch ist die wirkliche !>«!>wesentliche Liebesgegenwart GOttes keiner MeVeränderung unterworfen. Er ist allezeit da, ^und wartet auf uns, auch im Dunkeln, auch ^in der Noch. Auch wann wir ausgekehrt ,sind, dann ist er da, stehet auf uns, und war- Wtet auf uns: daß wir uns einkehren, daß wir ,Ihn anbethen, daß wir Ihn lieben, und uns denvon Ihm lieben und beleben laßen. O welche ^Glückseligkeit, einen GOtt zum Freunde, und ^so innig gegenwärtig zu haben! Aber auch fWwelche Undankbarkeit und Unehrerbictung,daß wir seiner so leicht vergessen, und nicht ^daheime bleiben!

Nun