Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
393
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Werde immer in dir selbst bloß, arm lindnichts! GOtt ist und bleibt doch, der er ist;unser GOtt, groß, anbethungs- und liebens-würdig, und innigst nahe. Vor ihm beuge sichunser Ganzes! Ihm überlaste dich mit Leibund Seele! Sorge um nichts; Er wirds wohlmachen. Bald wollen wir ihn vollkommenund ohne Ende verherrlichen und anbethen.Du bleibest mir, und ich dir nahe im Geist,worin ich dich zärtlich grüße.

Ich trage dein Packlein mit.

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Num. 8.

e^>a ich dich diese Zeit über nicht so oft mit demLeibe besuchen können, als ich wohl ge-wünscht; so geschieht solches doch so vielöfter und herzlicher im Geist. Du bleibest miri innig und ruhig nahe. Ich sehe dich mitWohlgefallen, in der guten treuen Handunsers süßen Heilandes, der dich durch Lei-den vollenden will. Du gehörest ihm zu, nachSeel und Leib; laß ihn mit dir machen undfür dich sorgen. Siehe so wenig nach dirselbst um, als immer möglich ist. Alles, undauch unser zeitliches Leiden, gehet vorbei wieein Traum. Die liebe süße Ewigkeit wartetaufuns. In diese Ewigkeit, das ist, in denso innig nahen, großen, guten, allgenug-B b ; samen