Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
376
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Z76 Geistliche Briefe.

nicht betrüget, dann wollte ich doch so gernein etwa meine Schuldigkeit darin erfüllen. EJa, es ist die Wahrheit, mein Herz wün- Esehet dir öfters viel Gnade und Gutes. Ach! 'wie hungert mich darnach, daß der HErvdich, mit mir, recht ermuntere zum redlichenFortgang, dich stärke, und bewahre unter ^allen Leiden und Lasten d'ieses Lebens, und dirdas nahe Fußpfädchen zeige, und dich dahin ^einleite, um in JEsu das zu finden, wasNatur und eigene Kräfte dir nimmer geben Mkönnen. E"

Ach! lerne doch, mit mir, von Herzenglauben, daß dir alles, was zum Leben und !gottseligen Wandel nöthig ist, so recht naheund geschenkt sey, damit du doch in allen WElenden und Gebrechen nicht verzagt nochverdrießlich werdest, sondern nur grabest, su- »chehest und bittest um die Eröffnung der Quelle kschDes Lebens und der Liebe in deinem Jnwendi- Wgen. GOtt gibt uns wohl einen redlichen Wlaukern Ginn, daß wir das alles erkennen, chzustimmen und auch begehren: aber dieser lau- Kii!rere Ginn kann öfters so wie in den Schlaf, Mund nicht zur Kraft kommen; deßwegen will WGOttes Geist diesen lauteren Ginn so gern Er!wieder aus dem Schlaf erwecken, 2 Petr. ?, 1. dichund wir sollen uns ermuntern laßen. Nun, Wdas geschehe dann auch bei dir und bei mir! de,,!Laß uns doch uns recht erneuern, sonderlich IWzu dieser Zeit, da wir bald einen neuen Christ- ß, §tag hgben sollen! Ist es nicht so? Will uns «y