Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
375
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Der izoste Brief.

Anspornung zum muntern Fortgang auf demPilgerwege.

Zn der Gnade unsers theuerften Erlö-sers herzlich geliebte Schwester

Hrreil du mir eine Zeit her, und auch noch^ in meiner letzteren Krankheit, so oft insGemüth gekommen bist, so finde mich geneigt,dich mit dieser Gelegenheit herzlich zu grüßen,obgleich sonst nichts Besonders zu schreibenweiß.

GOtt hat es durch seine Vorsehung sogefüget, daß wir einander in dieser Fremdehaben angetroffen und lieb gewonnen. Ach ,mein lieber GOtt! was ist doch darunter an-ders deine göttliche Absicht gewesen, als daßwir einander sollten Gesellschaft leisten auf demWege zu dir, zu beiderseitiger Erquickung,Stärkung und Beförderung, damit wir hierund ewig Freude an einander hätten in dir,unserm seligen GOtt?

Meine liebe Schwester N. mich dünkt,unsere Wanderschaft mit einander in dieserWelt eilet sehr zum Ende, und der HErrhat auch hierinnen seinen Endzweck noch soschlecht erreichet. Wenn mich mein HerzAa 4 nicht