Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
350
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Geistliche Briefe.

übergeben seyn; der ganze innigste Willemuß von aller bekannten Lust und Leben aus-ser GOtt sich abscheiden: so dann aber istdie Uebung des Gebeths, oder die Einkehr,auch das beßle und einige Mittel, um wahr-lich an allem todt zu werden.

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Der iz8ste Brief.

Aufmunterung zum Vertrauen auf GOtt.

Liebe Schwester!

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g^leibe doch ein einfältiges Kind, und wirf^ dein Vertrauen nicht weg, welches einegroße Belohnung hat. Fällt dir aber dasVertrauen av, vann bücke und schicke dichein wenig, so findest du es hernach auf demBoden wohl wieder. G<Vre ist gut, unddu bist bös; das ist die kurze Rechnung.Siehest du das Letztere, dann glaube auchdas Erstere; und fühlest du das Erstere,dann vergiß doch nicht das Letztere. End-lich wird das unendliche ewigliebende Gutalles gut machen. Werde nicht bestürzt,nicht betrübt, nicht verwirrt, wann du dichelend findest. So bist du. Lauf nicht vom,sondern zum Arzt, wenn du so äußerstkrank bist. Kannst du ihn nicht finden, dannhöre auf zu laufen, und gedenke, daß dein

Arzt

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