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IV. Theik. iZ7ster Brief.
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wohl glauben, und habe solches schon gar zuviel gesehen, und noch aller Orten vor Au-gen. Aber! wer ist hierzu tüchtig? Man willdie Seelen entweder nach der SchulgelehrtenMrkoäe, oder nach unseren Einsichten undbesonderem Wege führen; da doch die Beson-derheiten in der Führung fast unterschiedensind, wie die Angesichter der Menschen.
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Wahre Führer sind wie die Kindermägde,welche die Kinder von Hinten am Leitbandhalten, ihnen aber übrigens Raum laßen, zugehen, wohin sie wollen, wenn sie nur nichtin Koth oder Gefahr laufen. ErleuchteteMenschen können wohl die Kinderlein lenken:aber GOtt muß durch seine Gnade und Geistder einige Seelenführer bleiben.
Ohne Zweifel werden in diesen Tagen dieSeelen insgemein zu früh und zu stark vor dengesetzlichen Anstrengungen und Eigenwirksam-keiten gewarnet, so daß oftmals der nothwen-dige Ernst im Wege der Verläugnung unddes Gebeths, und die nöthige Mitwirkungoder treue Folge der Gnade zugleich vorbeigesprungen wird. Es gibt Zeiten und Perso-nen, da dergleichen Warnungen wichtig sind,welche aber, wenn sie übel vorgetragen, undunzeitig zugeeignet werden, weit mehr Scha-den thun, als alle eigene Wirksamkeit. Die-jenigen, welche nicht gebührend wirken, weiles Tag ist, und die Gnade zum wirken gege-ben