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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
313
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IV.THeil. I28ster Brief.

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und Unannehmlichkeit senken will; wiewohleuer Letzteres mir am Ende gute Hoffnung da-zu gibt.

Daß ihr so viel auf euer Vorgefühl bauet,auch noch so leicht argwöhnet, der oder jenerhätte solche oder andere Absichten; bas accor-diret nicht mit euerm Ruf. Kinder denkenimmer kindlich, und leiden, was da ist, ohneauf den Erfolg zu denken.

Es war mir letzt sehr erkenntlich, daß ihr,in einer verdrießlichen Gelegenheit, euch hübschbücken, schicken, ja erfreuen konntet. Daswar kindlich gehandelt; GOtt sey dafür gelo-bet! Denn es ist nichts miserabler, als wennman GOtt dienen will, ohne zu wollen leiden,und ohne präcis das leiden zu wollen, wasda ist; als wenn man die Leiden für was-!ses ansiehet, da sie doch die heilsamste Gna-denmittel sind; oder, wenn man dabei auf

> Menschen sichet, da es doch der süße GOttaus süßer Liebe gibt. O wie lieb wird euchjJEsiis haben! und, wie werdet ihr sein und

> auch mein Herz erfreuen, wenn ihr ein solchesI gut oder recht geartetes JEsuskind werdet!Wenn ihr ein solches Kind werdet, dann wer-det ihr mehr zur Unannehmlichkeit in allenDingen geneigt werden: d.i. daß ihr in allemdem, was ihr thut, oder thun mäßet, zwarnach beßtem Erkennen zu Werk gehet, abernicht prätendiret, daß es just nach Wunschgelinge, oder von andern approbiret werde;denn durch diesen Weg übt uns GOtt oft

U s wunder-