Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
305
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Der i2zste Brief.

Wie wir alle Hütfsmittel kindlich in GOtt an-sehen und GOtt unsere Liebe beweisen sollen,auch in den LeidenStagen. Vom Umgang mitFreunden.

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c^ch weiß nicht, liebe Schwester, wie ihr, ^ auf die Gedanken kommet, als ob ichM« jxgowwo durch euch beleidiget wäre. Mein"'Herz stehet in gewöhnlicher Liebes- und Gei-stes-Lorrespondenz gegen euch. Daß ichaber uns alle noch gern viel kindlicher, herz-oglicher, willenloser, und inniger hätte, alsrjWwir sind, das ist die Wahrheit: allein da-zu wird ein gläubiges, einfältiges Vertrauenzum Heilande ein kräftiger Hülfmittel sepn,als alles^eigene Wirken und ängstliche Za-gen. Seyd doch nicht so argwöhnisch!Senkt euch nackt in JEsum ein, damit ihr,wie ein unschuldiges Kindlein, von GOttund von seinen Kindern nur das Gute den-ken, und in dem süßen Element der Liebebleiben möget.

Ich versichere euch dann aufs neue mei-ner brüderlichen Angelegenheit, und daß ichEuch gemeiniglich am meisten GOtt aufopfe-ke, wann ich am längsten verhindert werde,,,, Zweir. B. iv. Th. U zu