IV. Theil. I2qster Brief.
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gehen. Das Hauptpünctchen, worin allein,rein und ewig Vergnügung und Ruhe füreuer bedrängtes Herz zu finden, ist nichtdieses oder jenes: daß ihr euch so oder an-ders befindet; daß dieses oder jenes nacheurer (auch guten) Neigung oder Furchtkomme oder nicht komme; sondern darinmüßt ihrs setzen, daß nur euer GOtt, euerguter Freund vergnüget werde. Das Ange-nehme muß euch um Seinetwillen angenehm,und das Bittere um eben dieser Ursachewillen auch annehmlich und lieb seyn: dennnur in GOrr muß unser Herz ruhen überdie Umstande und Zufälle aller Dinge. Als-dann ist unsere Ruhe fest, welche sonst mitdem Winde sich verändert. O! wie so we-nig ist an unserem Wohl und Web, undan der ganzen Welt gelegen, wenn nurGOtt vergnüget wird! Und der wird ver-gnüget, wann wir ihn herzlich gern ver-gnügen wollen, und mit ihm und allem seinemThun vergnügt sind.
Auch deucht mich, daß ihr zu viel aufeuch selbst sehet, auf eure Elenden, Gebre-chen und schlechten Fortgang. Nun, dasist so, wie es ist: aber durchs Starren dar-auf, durchs Grämen und verdrießlich wer-den wird nichts gebessert, sondern noch ver-schlimmert. Wann ihr euer Nichts, euerElend, eure Gebrechen vor Augen bekommt,da gesiehets ganz ruhig, aber mit Wahr-heit vor GOc r. Kommen sie auch andern,
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