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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
298
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Geistliche Briefe.

zu setzen, und darein, daß Er vergnügetwerde.

Daß ihr einige Bewegung zur eonierva-rlon eurer Gesundheit juchet, ist auch ganzgut; allein es muß solches auch mir mehrererWillenlosheit, Zufriedenheit und Abhäng-lichkeit von GOtt und seiner Vorsehung ge-schehen. Ihr seyd nicht euer selbst: ^lEsussorget für euch; Er dirigiret alles für euch.Ein willenloses, süßes Herzenskindlein wer-den, ist euer Beruf; Ihn ansehen, lie-ben und vergnügen ist euer Amt; alles übrigegehet euch nicht an, und von allem übri-gen dependiret auch eure Ruhe und Heilnicht. Die süße Einkehr und Vereinigungmit GOtt in euerm Herzen ist das einzigeMittel, alle ungleiche Eigenschaften des Na-turells zu verbessern, und die ganze Mensch-heit zu tingiren mit den übernatürlichen, schö-nen und süßen Eigenschaften des GOttkindesJEsu. Ach! dieses GOttkind lebe in uns,damit wir mögen leben nach seinem Herzen.

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Ja, Amen!

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-Ihr mußt wie im Herzen leben,

und euch der Natur, der Sinne und ihrerWuth und Willens nicht so viel annehmen,als wenn Kopf und Sinne einem andern ge-hörten. Es lebe JEsus, der euch segne.

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