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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
280
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Geistliche Briefe.

auf der Höhe des Berges sind, werden wirsseht« und sagen, und jetzt wollen wirs glau-ben und sagen: Die Wege des HErrn sindrrrel Güre und Wahrheit. Ps. 2s, io.

Daß auch die Reise nach N., obgleicheinerseits mit Beschwer, dennoch anderer seitsnut Erquickung und Vergnügen abgelegt wor-den , ersehe mit Theilnehmung an diesem Ver-gnügen, und mit herzlichem Wunsch einerbleibenden Frucht. Nun dann wieder geradezu JEsu, wohin uns alle rufen und ziehen,die ihn kennen. Wie die BethlehemitischeHirten die Engel vom Himmel gehöret hatten,da hieß es: Lasier uns hingehen gen Beth-lehem! Und sie kamen eilend, und fan-dens. Ja, ja, liebste Schwester! laßet unshingehen, uns selbst und alles verlaßend, da-mit wir JEsum, das ganze, das innige,das ewigbleibende Vergnügen unserer Seele,in der Krippe unsers Herzens wahrlich finden,und uns in ihm finden mögen! Dieses rufenwir einander im Geiste zu, und das ewigeworr, das uns so innig nahe ist, rüft unseben dieses zu; wo wir demselben nur stillehalten.

Rommee dann, liebe Schwester, undfindet diesen Schatz, so habt ihr ewig genug,und werdet alles Uebriae mit sehr gleichgülti-gen Augen ansehen können. Nichts wirdmich so vergnügen, als wenn ich euch vormeinem Hingang in dieser Disposition ersehenwerde. Ich grüße euch gar herzlich, sammt

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