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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
246
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246 Geistliche Briefe. ^

verlaßen und vergessen, um einzugehen indie Freude unsere HErrn, d. i. uns ju Rfreuen, auch mitten unter unfern Elenden, ^daß GOtt unveränderlich, groß, gut, gegen- «wärtig, selig und seligmachend sey, und daßdieser GOtt (eben in dem Augenblick, wennwir in Leiden und Elend sind) angebetben, Dgelobet und geliebet werde von Millionenschönen Geistern im Himmel und auf Erden;und, daß eben dieser GOtt auch unser !1GOtt sey in Christo JEsu. Was ist übri-gens an uns, an unserem Wohl oder Wehgelegen? Wir schreyen nur unser Hosianna:Amen, Amen! Auch wir sind dein, und ^stimmen ein, rc.

Mich anlangend; ich bin eine Zeit herschwächer als gewöbnlich gewesen, und habemanche theils wichtige Anfälle auf meineschwache alte Hütte gehabt; bin auch nochrecht schwach und untüchtig: doch arbeiteich fort, und thue, was ich kann, und sogut ichs kann. Mein GOtt! wenn du nurFreude, Friede und Vergnügen in uns ha-ben magst; alles andere ist nichts. Baldgeben wir, mit GOtt, hin in eine bessereWelt. Die Zeit zu arbeiten, zu leiden, zuwarten wird nicht mehr lang seyn. DerHimmelfabrrsrag sagt es uns, wo es hingehet. lTkur noch ein wenig Murb, rc. Laßtuns dem Herrn die Ebre geben, uns selbstdabei wagen, und auch ohne Fühlen lernen

trauen!

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