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IV. Theil. 89ster Brief.
und auch in trostlosen Tagen uns weigern,von anderwärts her getröstet zu werden. Ichsitze ja auch nicht immer am vollen Tisch, ob-gleich mein tägliches Brod zum Auskommenhabe. O! ich weiß doch, daß GOtt GOrcist, und deß muß sich meine Seele in Wahr-heit freuen. Ich kenne ein wenig die hoheNothwendigkeit der Leidenswege, und derAbwechslungen von Wohl und Weh. Undwie so wenig ist auch an uns, als uns, gele-gen! Wenn nur unser GOtt Friede, Freudeund Vergnügen in uns hat. Die Ewigkeitist ja zum Erfreuen und Ruhen lang genug.GDrr half; G(L>rr hilft; Gd)rr rvwdsvollenden.
Ich denke nicht, daß was vergessen wer-de; dieses aber werde nie vergessen, BruderE. mit zärtlichem Herzen zu grüßen, zu seg-nen, und dem HErrn in seine treue Aufsichtund Bearbeitung angelegentlich aufzuopfern.Gedenke auch meiner vor GOtt!
kü,
den
Mülheimi8. Jul.
1766.