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IV. Theil. Zoster Brief.
chV nicht leiblich zu mir kommen kannst? Geradkk« das Gegentheil. Ich weiß nicht, daß ich jeWitz angelegentlicher an dich gedacht, und du mirim Geist näher gewesen bist, als eben jetzt, daich dich persönlich lange nicht gesprochen ha-be: weiß auch nicht, daß ich mirBerrübniß,sondern mit Geistesvereinigung und Segens-wunsch an dich gedenke. Ich kenne dich ja,lm> wer du in dir selber bist; (der HErr nochbesser) niemalen bist du mir lieb und werthgewesen, des Deinen wegen, sondern wegendessen, was von GDcc in dir ist. Und GOttstehet viel weniger das Deine und das Meine. in uns an: er liebet nur das Seine in uns,überstehet aber das Unsere, weil wirs nichtW i« mehr als das Unsere hegen, sondern als wasM"-'' Fremdes und Peinliches leiden.
M Halte dich, liebe Schwester, nicht so vielauf mit dir selbst; es nutzt zu nichts. GOrtweiß ja, wer du bist. (Siehe das asste derletzt gedruckten Reimen) Denk' an deinenir GOtr mit Liebe und mir Vertrauen; freue undhi zB vergnüge dich in ihm, dessen Vollkommenheiten,Ws Liebe und Treue unendlich und unveränderlichMi sind. Bist du etwa bisweilen so dumm, daßdu meynest, er sey abwesend , er denke nichtM an dich, u.s. w. dann schreibe als ein Brief-^lsis lein an ihn, und sage ihm, daß du ihn den-uoch lieben, und ibm zu Gefallen gern leidenwollest. Mir Willen mußt du nicht in Zer-sireuung leben; aber durch Eigenwillen und'B N Z eigenes