IV. Theil. 78 ßer Brief.
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ttöthiger und !>eilsamer sind, als wirs glaubenkönnen. Ach! es ist m uns gar viel Unreines,wovon wir in solchem Elendsofen müßen gefe-get werden; gar viel Hohes, das da mußgedemürhiget; gar viel hartes und herbes Na-turwesen, das da muß gebrochen und besänf-tiget ; gar viel Vernünftiges, das da mußvereinfälkiget; gar viel Eigenes, das da inuns muß entdecket und weggefchmolzen wer-den ; rc. So daß wir billig die weife Wegedes HErrn anbethen, gutheißen, und ihn mituns machen laßen, ohne es genau zu wollenverstehen. Von Hinten nach werden wir mitDavid Psalm 2s, io. sagen müßen: DieWege des ^E>rn sind eirel (Küre undWahrheit. Am Ebarfreitage war den Jün-gern alles dunkel: am Ostertag aber hieß es:6 er>ec rh-s nun, es nicht Surch
solche Leiden zur Herrlichkeit gehen?
Nun ich schreibe viel mehr, als ich An-fangs gedachte. Jetzt bin ich auch recht müde.Der süße Kreuzes- und Ehrenkönig JEsusschenke dir zu allem die erfoderliche Gnadeund erwünschten Segen! Cr ve süße dir, liebeSchwester, deine Leiden! Er leide und siegeauch endlich in dir, zu seines Namens Ver-herrlichung !
Ich grüße dich, liebe Schwester, in demNamen JEsu; Bruder S. grüßet gleichfalls.Nach dem es gelegen kommt, ersuche auchdie übrigen Freunde und Bekannten daselbstherzlich von uns zu grüßen, besonders den
Zweit. L>. IV. LH. N lieben