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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
175
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IV. Theil. 7Lster Brief.

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Seelengrundes jlillen: GOtt allein ist genug-sam dazu; Er kann es thun, und will esthun. Er ist ein Geist, und als ein Geistunserm Geist innigst nahe. Er ist Liebe,und als Liebe liebt er uns zärtlich in JEsuChristo. Er ziehet uns zu sich von der Ankle-bung an allem Geschaffenen, und auch vonder Anklebung an uns selber. Oder, umnach der Schrift zu reden: Er ziehet unszu feiner göttlichen und seligmachenden Liebedurch die Verläugnung aller andern Dinge,auch der Eigenliebe.

>! Sehet da den Weg, , den ihr

W-einschlagen mäßet. Ein jeglicher Geist, der^Ouns auf dieses Wesentliche des Christenthumsimsuhret, das ist ein guter Geist; und, wennWtzwir uns seinem Zug und seiner Führung über-B blaßen, so beseelet er uns mit dem Leben,ch^mit den Neigungen und Tugenden JEsu-^Christi, unsers Erlösers. Dieser göttlicheErlöser hat uns seinen heiligmachenden Geisterworben und verheißen. Was aber unsbetrifft, so liegen uns hauptsächlich zweiDinge ob, wann wir unser Elend undunsere Schande fühlen. Das Erste ist, daßwir von Herzen, ja anhaltend bethen, daßuns GOtt unsere Sünden vergeben, unsdavon erlösen, und seine Gnade und Geist^ ^ uns mittheiien wolle. Das Andere ist, treuund aufmerksam zu seyn, damit man die-Dpl sem Geist und dieser Gnade Raum in sichgebe, und ihren Wirkungen und Unterwei-kM langen folge. Wenn

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