r?4 Geistliche Briefe.
hoch durch andere bekannt; und, was ihr mirvon dem bedrängten Zustand eures Gemüthsmeldet, ist auch in ganz allgemeinen Aus- ll*drücken verfasset. D
Weil ihr dann, wie ihr sagt, das Papst- s ?thum verlaßen habt; so kehret nicht wieder Odahin zurück: und weil euch die Reformir- disßten verstoßen haben, so betrübet euch nicht k""darüber, weil euch GOtt darum nicht ver- ^stoßen hat. M
GOtt hat seine Kinder in und außer Ä!allen Parteien der Christenheit; wiewohlman freilich in der einen Partei mehr Hin- Adernisse, oder mehr Beförderungsmittel fin- Gdet, als in der andern. Aber das ist eigent- w«lieh der Weg nicht, Ktaösme, den ihr ein- ß>Mschlagen mäßet. Eine bloße Veränderung Mivon Partei oder Meynung wird uns die W.heilsame Ruhe unserer Seelen nicht geben. ü i>Das Schwein bleibet im Schafstall ein WSchwein; und das Schaf bleibet ein Schaf, Wwenn man es auch, bei Unglück, im Schwein- mmstall fände. dH
Durch die Veränderung des Herzens Dingwird man aus einem Kinde der Welt und chdes Teufels ein Kind GOttes. In IEstr !»>k!Cbrists, sagt der Apostel Gal. 6. is. «gilt weder Beschneidung noch Voroaur, tzh,sondern eine neue Rrearur. IU,
Kein geschaffenes, auswendig und ver- Ugänzliches Ding kann uns heiligen, befrie-digen, oder den unersättlichen Hunger unsers
See- Itz),