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Der 66ste Brief.
An einen frommen Theologum. Stärkung und« Aufmunterung auf dem Herzens - und Ster-
lllill -enswege.
Ullllll,
In JEsu, unserm hochverklärten Hei-> lande, herzlich gelebter, werthae-
^ schatzkcr Bruder!
kK c^hre beide Schreiben vom iten Decembr.,M l 76 r. und vom i^ren Febr. dieses Jahrs,Äi, sammt Einschluß, Hab' ich richtig erhalten.
Mancherlei Arbeit, und sonderlich auch die^ . Kränklichkeiten meines Alters sind die Ursache,7 ^ daß ich nicht ehender geantwortet habe; dazudem bei schon so weitläufiger Bekanntschaft,7" .! worin ich wider meine Neigung eingewickelt^ - worden, einige Zurückhaltung finde, mich inneue einzulaßen. Inzwischen kann ich nicht, anders, als in der Einfalt meines Herzensbezeugen, daß mir des lieben Bruders Schrei-ben besonders angenebm gewesen, und daßich mit ihrer Gemüthsfassung und Ausdrückenvon GOtteS Wahrheiten alle Vereinigungmeines Herzens finde.
Unser Elend, Verwirrung und Verfrem-dung von GOtt, worin wir alle uns vonNatur befinden, ist groß und bejamme'-nS-ivürdig. Die von Jugend auf emgeftaene§«l Zweit. B. tV. Th. L Vor-