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Der 64ste Brief.
Auf welche Weise wir alle Frommen lieben, undgegen welche wir offenherzig seyn müßen.
atz Meine in JEsu herzlich geliebte Schwe-hl- ^ fter!
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M, F^eine mir herzlich angenehme BriefleinM ^ vom lyten, Lsten und r8ten Novembr.M hätte ich wohl gerne also fort beantwortet;«i aber ich konnte nicht, der vielen Last undW Bemühung wegen, so diese Zeit über, dach», Bruder N. krank gelegen, auf mich nehmen^ müßen: wobei dann auch meine sonstigeGeschaffte, bei selbst eigener Kränklichkeit,l gehabt habe. Bis hieher hat der HErr
geholfen; sein Name sey gelobet!-
M Was deine merkwürdige Träume anlangt,^ davon habe nicht das Geringste gewußt. Daßdir beides die Gerechtigkeit, und auch dieGnade GOcees gezeigt worden, dafür hastdu Ursache, dem HErrn zu danken, denndie Sache hat in sich ihre große Wahrheit.Was aber die Application anlangt, solcheslaß' ich dem HErrn über, und das thuedu auch: die Zeit wirds deutlicher machen.
Wir müßen allerdings alle lieben, undgleich durch lieben; das ist zu sagen: wirmußen das Werk GOttes in allen und jeden
lieben