Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
136
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Der Z7ste Brief.

Die Bekanntschaft mit rechtschaffenen KindernGOttes ist eine große Gnade. Vom Unter-schied des schlechten Gebrauchs im Umgangmit denselben; und welches der rechte Ge-brauch sey.

Herzlich geliebter Bruder!

danke dir für deine Bemühung, daßdu mir von den schwächlichen Umständenimsers lieben Bruders N. Nachricht gegeben.Ich sehe diese Schwachheit mit brüderlichemMitleiden an, und vereinige mein schwachesGebeth und Wunsch mit dem deinigen undder übrigen lieben Kinder daselbst, daß unsG-Ott diesen lieben Bruder, wenn es seingnädiger Wille, noch eine Weile in unsererMitte laßen wolle!

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Die Kriegsunruhe und andere Umständeverhindern, daß man einander nicht so freibesuchen kann, als sonst. Geistliche Trägheitund finstere Kräfte nehmen jetzt auch manchesGemüth ein. Viele liebe Bekannte werdenalt, oder kränkeln: und wie so manche hatuns der Tod, in wenigen Jahren, von unfernMitpilgern nicht vor den Augen weggenom-men! Fragen wir mit Jacobs Söhnen:lvarum har uns Ser HErr das gerban?

Dann