Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
116
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nK Geistliche Briefe.

Beruhigung im gegenwärtigen wohtge-fallen des liebsten GOrres war insgemein ff.meine probateste Arznei; wenn man sie nur so ^siäts parat haben könnte. Ganz gewiß hat jiv-GOtr auch in Ansehung deiner seine liebens- «"Dwürdige und dem Inwendigen heilsame Ab- ^sichten unter dieser Schwachheit. Das Endedes Gebeths und der Wege GOttes heißt! WDenn dein ist das Reich, dem ist Oie Rrasr, Wdein ist die Herrlichkeit dis in Ewigkeit,Amen ! GOtt lehre dich und mich nur kurz Mim Gegenwärtigen dabei bleiben!

Es ist nur erst halber April, und du hast ' zschon mit dem Sommer zu thun; wer weiß,ob er dir nicht besser bekommt, als der Win-ter? Wir wollens, bei Leben und Gesundheit, «t-:in unserm Busch einmal probiren. Es istwahr, ich habe deine Schwachheit bedenk- §lich genannt; das erkläret ihr dort so, als *wenn es gefährlich, tödrlich hieße; bei ^hart kranken Leuten könnte es auch so verstau- ^den werden. Inzwischen kann dein und mein N«,Hingang wohl durch andere Wege, als durchjetzige Schwachheiten befördert werden. Der ^Tag hat zwölf Stunden; der HErr weiß diefür uns bestimmte: und ich vertraue, er werde iuns nicht wegnehmen in der Halste unsererTage, sondern sein Werk vollenden. Seine Wemagnetische Liebe ziehe uns nur (Joh. 12, ;r.) Aliimmer mehr aus allem Zeitlichen, Sinnlichen!»und Eigenen in die so innigst nahe, liebe,süße Ewigkeit, wohin wir auch hoffen hei« Gh

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