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eben,
dr. so-sil sq
ss^Il!
IV. Theil. 45ster Brief.
Ausflüsse; da gibts gute Tage, wovonin deinem ersten Brieflein eine Anzeige war:bisweilen stehet der Geliebte wie hinter derWand, läßt uns wie allein, und nur dassehen und fühlen, was unser ist, nämlichSchwachheit, Elend und Armuth, wovondein letzteres Brieflein was meldet; und daergötzt er sich in unserm Trauern, Beugenund Warten.
Siehe, liebe Schwester! dieser Verän-derung wegen wird die Gemeinschaft mirunserm GOtt nicht unterbrochen. Die Grund-Neigung deines Herzens erhalte nur durchstumme Liebesgespräche, und geheimes Ankle-ben die Correspondenz, und glaube ihn sogewiß nahe, als wenn du ihn sähest.
Es ist die Wahrheit, unsere l. Schwe-ster N. sehen wir auch nicht mehr mit leib-lichen Augen; das empfindet unsere Schwach-heit so ein wenig, denn wir sollen einanderlieben; es muß aber das Ein wenig dochauch nicht zu viel werden: wir haben sienicht verloren, sondern voraus geschickt; dieGemeinschaft mit ihr ist nicht unterbrochen.Nur getrost noch ein wenig bei dem HErrnausgehalten auf unserm Posten! Bald hof-fen wir sie am seligen Ort wieder zu sehen,dann sollst du sie so viel fleißiger wieder be-suchen , wo du es hier zu wenig gethan ha-ben möchtest, wie du schreibest. Halte dichdoch mit solchem Scrupuliren nicht auf, son-dern