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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
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Geistliche Briefe.

um unfern hohen Sinn zu büßen, und zu-gleich den Weg und Panet zu zeigen, wiewir mir GOtt wieder können vereiniget wer-den, nämlich im Puntte der Kindheit, durchKleinheit, Einfalt, Beugjan.keir und Unschuld.JE!" mache uns, wie du!

;. Sind wir also gesinnet, liebste Her-zen, so haben wir Grund, kindlich achungern guten GOtt zu ve< >-»»--». Ausder Demuth kommt das wahre Vertrauen.Laßet uns nur hingehen gen Bethlehem, dakönnen wirs sehen, wie GOtt uns liebet.Aich har ()cr dre Welt g lie r rc.Er bekleidet seine Hoheit mit der Kinder-kleinheit , seine Heiligkeit und Glorie miteiner Decke der Menschheit, damit wir nichterschrecken, sondern sein Hinzunahen uns er-träglich, ja reizend seyn möge. Fühlet ihr,findet ihr in eurem Inwendigen etwas lieb-lich - reizendes , wodurch ihr von allemab zu GOttes Nahheil und Gemeinsamkeitgezogen werdet; o! so folget im Blinden;folget kindlich, und ohne auf eure Elendenund Unwürdigkeiten zu sehen: denket dann,ihr sepd nahe bei Bethlehems Stall, beimKindlein JEsus, das euch durch seine gött-liche Holdseligkeit zu sich einladet, um sichmit euch seliglich zu vereinigen, und zu wah-ren GOtteskindern zu machen. Daß mirund euch allen diese Gnade widerfahren möge,das gebe der GOtt, der uns seinen Sohngegeben hat! Amen.

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