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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
91
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IV. Theil. Z7ster Brief. yl

d» fliehet und geehret. Sein Auge sey fernerm Gnaden über uns offen, damit sonderlich^ - nach dem Gemürhe, keines seiner Schäfleinin die Irre zerstreuet, sondern durch alles nur>bn> mehr herbei und hinein getrieben werde!kl Ich bin mit meinem Herzen viel bei dir,lieber Bruder, und bei den übrigen daselbst.,rch N. bittet aufs Christfest um einen Brocken,der nur so grob' als eine Zeile ist. Was sollich euch sagen ihr hungerige Kinder? Ich rufeeuch allen zu, was die Hirten am Christfest^ sagten : Laßer uns nun hingehen gen Berhsleb'in, und die Geschichte sehen, dle der

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HErr uns kund gethan har! Ich will soviel sagen, und wünsche uns allen von diesengroßen Wahrheiten einen erneuerten und blei-benden Eindruck.

1. Nachdem GOtt in Christo Menschgeworden, und sich zu uns genahet, so kannder Allerelendeste, und so darf der Allerun-würdigste zu GOtt naben, um geholfen zuwerden. Das Bethlehem (aufDeutsch Hausdes Brods) ist einem jeden inwendig nahe;durch Herzensgebeth und Einkehr mäßen wirssuchen, erwarten und finden, was unfernHunger stillen, unser Herz vergnügen undgründlich beseligen kann. Ach nein! dieSache ist nicht weit: unser GOtt, unserallvergnügendes Gut ist nun innigst nahe,und wartet auf uns.

2. Wir sollen bei keinen Mitteln, Er-kenntniß oder Gaben stehen bleiben, sondern

uns