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Der rote Brief.
Daß die geistliche Trägheit bei so vielen Gnadeneine Schande soy.
Jn JEsu herzlich geliebter Bruder!
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6 >ch habe nur ein Echo auf dein Angenehmeszu geben. GOtt erwecke und segne un-sere Herzenscorrespondenz, und mache unsimmer fähiger dazu, durchs Gebeth des Her-zens und den Wandel im Geist, (i Joh.i, 7 -)
Ich sehe, daß du über die jetzt grassirendeKrankheit der geistlichen Trägheit auch kla-gest. Verwichenen Sonntags gab ich einigeRecepte dagegen aus Hebr. 12, 12. obs an-schlagen wird, das liegt bei GOtt. Es istdoch allerdings schändlich, einer solchen Gna-de gewürdiget zu seyn; von einem GOtt alsogeliebet zu seyn; ein solches Kleinod vor sichzu haben; dem Ende des Pilgerlaufs immernäher zu kommen, und doch so faul und gleich-gültig zu leben.
Nun! die Erfahrung dessen, was wir sindund vermögen, gehöret doch mit dazu; nur,daß wir um so viel mehr eilen, uns selbst zuverlaßen, und in JEsum uns zu ersenken,je schlechter es mit uns aussiehet, und imB 4 Wgrten