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IV. Theil. 4ter Brief. IZ
wie uns solcher in dem Namen JEsus eröff-net ist. Ach ja, mein Bruder! in undaußer uns ist nichts als Elend, Jammer undDürftigkeit; das mäßen wir glauben; dasmäßen wir erfahren: aber, ach! wie fo naheist die wahre Arznei für allen diesen Schaden!wenn wir nur nicht den Gesunden spielenwollen, und unser Ausgang nur völlig ist;da wird man ja mit der Zeit gestehen müßen,daß der HErr allen unfern Mangel erMet,auch in der größten Armurherfahrung nacheinein Theil; nur daß wirs nicht für einenRaub achten, womit man so fortlaufenkönne, sondern alles fein in der Hand desVaters laße.
-Nicht allein Hab' ich die Hände
voll Arbeit, sondern auch öfters das Gemüthvoll Druck; es gibr nicht überall Freudeund Vergnügen. Doch sind, GOtt Lob!noch manche, an welche mit Erqmckung den-ken kann. Ich vergesse deiner, auch deinesBruders A. nicht, obs gleich alles sehr ge-brechlich ist. Gedenkt auch meiner allerseits!Unsere Zeit ist kurz. Laßt uns, uns selbstredlich dabei wagen, (denn wir sind unsselbst die Haupt- wo nicht einzige Hinderniß)und zu GOtt und seiner Ewigkeit eilen!Da, wo wir selbst nicht sind, ist GOttleicht zu finden.
Mülbeim,den 20. Jan. 1753.