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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
396
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Zy6 Geistliche Briefe.

können. Er weiß, warum er so thut; und Edieß glaubend, können wir die Hand auf den ^!Mund legen. '

Die gute Fassung ihres Gemüths, worin M ^sie gelitten und hingcgangen, Hab' ich mit Evieler Erkenntlichkeit, und nicht ohne Be-wegung gelesen. Wir sollen ja dem HErrn ^

dafür danken, daß er ihr Herz in so vieler k"

Beruhigung und Vertrauen erhalten, als Mgeschehen, und nicht zugelaßen hat, daß sie Mviel hat können über ihre innere und äußere M >!Umstände reflectiren, damit das Gemüth m«nicht ohne Noth beunruhiget oder zerstreuet Awürde, wozu die Schlafsucht vielleicht mit Mhat dienen sollen. Nun, der HErr hat alles Wwohl gemacht, der erquicke ihre Seele vor v«.dem Angesicht seiner Herrlichkeit, Amen! MUnfern lieben alten Vater grüße ich gar nch,herzlich, und bezeuge demselben, daß ich von « tHerzen Theil an diesem Verlust nehme. ZWie so gern hätten wir ihm diese seine, Wdem Ansehen nach so nölhige, Gehülfinn noch ß.ferner zu seiner Hülfe gegönnet l Allein GOt- ß Ltes untadeliche Gedanken sind nicht wie die ^unsere gewesen: ich vertraue, der wirds auch -ichin diesem Stück versehen. Es erfreuet mich, Mdaß der liebe alte Vater sich noch so Christ- elieh fassen kann. Nun, es wolle GOttesewige Liebe in Christo sein Herz so viel mehrzu dem Ewigen ziehen, und ihn, mit uns, yaufwecken, alle feine Zuflucht zu dem unsterb- ^ ^lichen GOtr zu nehmen, damit er in dessen

Gnade