Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
361
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Der iiyte Brief.

An denselben; GOtt zu vertrauen, und sich selberin den Beängstigungen los zu laßen.

Zn ZEsu, unserem süßesten Heilande,herzlich geliebter Bruder!

W grüße dich abermals in dem Namen^ JEsu, und als sitzend vor seiner heiligenW! Gegenwart: er segne dich mit Liebe und Frie-den aus dem Heiligthum, und bleibe dir, als

dein wahres und ewiges Leben und Heil, un-verrückt nahe!

Ich habe in meinem Vorigen nicht dar-um ein und andere Bezeugung gethan, alswenn von einem Zweifel an deiner Seite et-was wüßte, oder vermuthete: ich schreibe je-j deömal nur so einsaitig, wie mirs gegeben!wird. Ueberhaupt weiß ich, daß es demHErrn angenehm, und dir heilsam rst, wenndu dich jetzt und bis ans Ende bewahren laßestin einem sehr unschuldigen Kindervertrauen zuseiner unveränderlichen Liebe und Treue, odneGrund dazu in dir selber zu suchen. Wasdir nöthig ist, und wie es dir nöthig ist, wirdGOtt von Zeit zu Zeit geben oder nehmen,und alles wohl machen; denn wir gehören ihmßi, und du bist jetzt sehr xarüculier in seiner

Z 5, Hand.