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Der uzte Brief.
Lristlicher Zuspruch im Leiden. Daß die widerwil-lige Zerstreuungen dem Gemüth nicht schaden.
In unserm theuren Heilande JEsuherzlich geliebter Bruder!
ich gleich auf dein Angenehmes nichts^ Sonderliches zu sagen habe; so mußdich, mein lieber Bruder, doch wieder mitder Feder, wie mit meinem Herzen grüßen.
Gelobet sey der HErr, der es vergönnet,daß wir hier zusammen Gesellschaft und Ge-meinschaft haben, zur Stärkung im Glaubenmid Leiden! der auch zu seiner Barmherzig-keit in Christo die gewisse Hoffnung gibt,daß wir einander bald die vollkommenste undsüßeste Gesellschaft und Gemeinschaft leistenwerden in der Herrlichkeit und Seligkeit.Das Leiden wahret nicht lange mehr, undwirket mit GOtt diese ewige und über alleMaßen wichtige Herrlichkeit. Er selbst, derHErr, ist bei dir in der Notb. Er selbst trügetdich, und was du zu tragen hast; und es ge-fällt ihm sehr, daß du ihm kindlich zutrauest,er werde solches thun, und alles wohl machen.
Weil deine Zerstreuungen (es sey nun,daß solche vom Fieber oder sonst entstehen) dirZweit. L>. M. Tb. Z nicht